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Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst die deutliche Annahme der von seinem Präsidenten und Ständerat Fabio Regazzi eingereichten Motion «Schweizer­kreuz nur für in der Schweiz fabrizierte Produkte» im Ständerat. Das ist ein starkes und deutliches Signal an den Bundesrat: Er muss rasch handeln. Den Entscheid seiner Behörde gilt es zu korrigieren und die weitere Erosion des Werts des Schweizer­kreuzes zur Stärkung der KMU aufzuhalten.

24.09.2026 | 14:15

Das Schweizerkreuz soll für Produkte stehen, die in der Schweiz hergestellt werden. Das ist die klare Haltung des Ständerats. Mit der Annahme der Motion mit 32:5 Stimmen von Ständerat und sgv-Präsident Fabio Regazzi hat die kleine Kammer heute ein sehr deutliches Signal gesetzt.

«Das ist ein positives Zeichen für uns Unternehmer, aber auch für den ganzen Wirtschaftsstandort Schweiz und für alle Schweizerinnen und Schweizer», sagt Silvan Lämmle, CEO und Mitinhaber der Lämmle Chemicals AG.

Motionär Fabio Regazzi zeigt sich erleichtert. Die Ständerätinnen und Ständeräte hätten sich klar fĂĽr den Wirtschaftsstandort Schweiz entschieden und wollten die Unternehmen schĂĽtzen, die hier produzieren. «Wo Schweiz draufsteht, muss auch Schweiz drin sein.» Damit werde die frĂĽhere Praxis gestärkt, wonach das Schweizerkreuz fĂĽr Produkte stehen soll, die tatsächlich in der Schweiz fabriziert werden.

Wer in der Schweiz produziert, übernimmt auch hier Verantwortung – für Arbeitsplätze, Ausbildung, Investitionen und industrielles Know-how. Gerade für KMU ist die Verbindung von Entwicklung und Produktion zentral. Hinweise auf Swiss Design und Swiss Research sollen auf im Ausland hergestellten Produkten ausgelobt werden dürfen, wenn sie zutreffend sind. Aber das Schweizerkreuz muss in der Schweiz bleiben. Es muss den Schweizer Produktionsbetrieben vorbehalten bleiben.

Für den sgv ist klar: Forschung und Innovation aus der Schweiz sollen sichtbar sein und Wert haben. Dafür braucht es aber keine Verwässerung des Schweizerkreuzes zugunsten von Unternehmen, die ihre Produkte im Ausland herstellen. Denn wer in der Schweiz produziert, trägt auch hier Verantwortung.

«Wer in der Schweiz produziert, übernimmt auch hier Verantwortung – für Arbeitsplätze, Ausbildung, Investitionen und industrielles Know-how», sagt Urs Furrer, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv. «Gerade für KMU ist die Verbindung von Entwicklung und Produktion zentral. Hinweise auf Swiss Design und Swiss Research sollen auf im Ausland hergestellten Produkten ausgelobt werden dürfen, wenn sie zutreffend sind. Aber das Schweizerkreuz muss in der Schweiz bleiben. Es muss den Schweizer Produktionsbetrieben vorbehalten bleiben.»

Nun ist der Nationalrat als Zweitrat am Zug. 

Weitere Auskünfte

Fabio Regazzi, Präsident Schweizerischer Gewerbeverband sgv, Ständerat Die Mitte/TI
Fabio Regazzi

Präsident, Ständerat Die Mitte/TI

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Ständerat will das Schweizerkreuz klar schützen: Jetzt muss der Bundesrat rasch handeln
Medienmitteilung «Ständerat will das Schweizerkreuz klar schützen: Jetzt muss der Bundesrat rasch handeln»