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sgv unterstützt den Umsetzungsvorschlag für die Zuwanderungsinitiative

11.02.2015 | 10:30
Der sgv unterst√ľtzt den Vorschlag des Bundesrats zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative. Der Umsetzungsvorschlag respektiert den Entscheid des Souver√§ns vom 9. Februar 2014. Indem der Bundesrat auf die Festlegung starrer Reduktionsziele verzichtet, tr√§gt er einem zentralen Bed√ľrfnis der Wirtschaft Rechnung. Mehr Flexibilit√§t fordert der sgv jedoch bei den Kurzaufenthaltern bis zu einem Jahr.

Der sgv als gr√∂sster Dachverband der Schweizer Wirtschaft begr√ľsst den Vorschlag des Bundesrates zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative, der sich stark am Umsetzungskonzept vom Juni 2014 orientiert. Insbesondere begr√ľsst der sgv den Entscheid, aus gesamtwirtschaftlichen √úberlegungen keine starren Reduktionsziele einzuf√ľhren.

Gleichzeitig bedauert der sgv, dass die Regierung den verfassungsm√§ssigen Spielraum nicht voll ausnutzt. Kurzaufenthalter sollen gem√§ss Bundesrat nur w√§hrend 4 Monaten ausserhalb der Kontingente in der Schweiz arbeiten, obwohl der Verfassungstext hier viel mehr Raum zul√§sst. Der sgv fordert, dass der Handlungsspielraum konsequent genutzt und Kurzaufenthalter w√§hrend eines ganzen Jahres kontingentsfrei in der Schweiz arbeiten d√ľrfen.

Grosse Bedeutung bei der Umsetzung der Zuwanderungsinitiative kommt der Bedarfserhebung f√ľr Fachkr√§fte zu, die der Bundesrat im Umsetzungsvorschlag hoch gewichtet. Der sgv fordert, dass die j√§hrlichen Kontingente unter Einbezug und mit Mitbestimmungsrecht der Sozialpartner im Rahmen der Zuwanderungskommission festgelegt werden.

Wichtig ist f√ľr den sgv ebenso, dass mit dem vorliegenden Umsetzungsvorschlag der bilaterale Weg gesichert werden kann. Der sgv teilt weiter die Meinung des Bundesrates, dass im Rahmen der Fachkr√§fteinitiative das Potenzial der inl√§ndischen Arbeitskr√§fte noch besser genutzt und ausgesch√∂pft werden muss. Hier erwartet der sgv als gr√∂sster Dachverband der Schweizer Wirtschaft konkrete Vorschl√§ge des Bundesrates. Zus√§tzlich ben√∂tigte Fachkr√§fte sollen innerhalb der Kontingentsgrenzen aber auch k√ľnftig einfach und unb√ľrokratisch aus dem Ausland rekrutiert werden k√∂nnen. Die einzelnen Massnahmen m√ľssen im Detail genau gepr√ľft und gewichtet werden.

Weitere Auskünfte

Hans-Ulrich Bigler
Hans-Ulrich Bigler

Direktor


T +41 31 380 14 20
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Dieter Kläy
Dieter Kläy

Ressortleiter


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