Nach oben

Der Bundesrat lehnt die Initiative «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» ab. Der Schweizerische Gewerbeverband begrüsst diesen Entscheid gegen noch mehr Protektionismus in der heute bereits sehr stark subventionierten Landwirtschaft. Die Initianten überspannen mit ihren wirtschaftsfeindlichen Forderungen den Bogen. Die in weiten Teilen der Landwirtschaft um sich greifende Selbstbedienungsmentalität beim Staat muss aufhören.

22.06.2016 | 10:30

Die Initianten wollen erreichen, dass die heute schon stark subventionierte Landwirtschaft noch mehr staatlichen Schutz und Staatsgelder erhalten soll. Die Initiative ist Ausdruck der in der Landwirtschaft weit verbreiteten Selbstbedienungsmentalität.

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv lehnt noch mehr Protektionismus für die Landwirtschaft ab. Die Landwirtschaft muss sich vielmehr dem Wettbewerb stellen, anstatt sich immer stärker vom Staat abhängig zu machen. Die Wettbewerbsverzerrungen durch die ungerechtfertigte Ungleichbehandlung von Landwirtschaft und Gewerbe müssen beseitigt werden.

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv unterstützt eine dynamische und wettbewerbsfähige Landwirtschaft. Diese ist wichtig für den Wirt­schafts­standort Schweiz. Die Initiative «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» will mit ihrer auf staatliche Subventionen ausgerichteten Zielsetzung genau das Gegenteil.

Weitere Auskünfte

20181022 Bigler Hu Quer Low Res Fb 1080X1080px
Hans-Ulrich Bigler

Direktor

Dokumente zum Herunterladen

20160622_mm_init-ernaehrungssouveraenitaet_de.pdf
Medienmitteilung «sgv begrüsst Nein zu noch mehr Protektionismus in der Landwirtschaft»