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Der Bundesrat hat entschieden, die Reform der Verrechnungssteuer gesamthaft anzugehen. Exakt diese Haltung vertritt der Schweizerische Gewerbeverband sgv. Die Verrechnungssteuer ist ein komplexes Feld voller problematischer Abgrenzungen. Jede partielle Änderung verkompliziert das Feld zusätzlich. Statt Einzelschritten eine Gesamtreform vorzunehmen, ist der richtige Weg.

24.06.2015 | 09:30

Die Verrechnungssteuer hat viele offenen Baustellen: Anpassung der Steuerhöhe, Vereinfachung der Deklaration, Informationsaustausch in Steuersachen oder die Einführung des Zahlstellenprinzips sind nur einige Beispiele dafür. Eine allgemeine Vereinfachung der Steuer bei gleichzeitiger Wahrung ihrer inneren Konsistenz kann nur gesamthaft vorgenommen werden. Diese Position vertritt der sgv – und nun auch der Bundesrat.

Eine Gesamtreform der Verrechnungssteuer ist eine einmalige Chance, unnötige Regulierungskosten abzubauen. Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft fordert den Bundesrat nun auf, diese Chance zu nutzen.

Weitere Auskünfte

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Hans-Ulrich Bigler

Direktor

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20150624_mm_reform-verrechnungssteuer_de.pdf
Medienmitteilung «Reform der Verrechnungssteuer: sgv begrüsst Entscheid des Bundesrates»