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Die Post als bundesnaher Betrieb mit Teilmonopol verzerrt mit einem nach wie vor zu breiten Sortiment an Drittprodukten den Wettbewerb mit privaten Anbietern. Der sgv fordert die Post auf, ihr Sortiment an Drittprodukten weiter einzuschränken und sich auf die wirklichen Post-Dienstleistungen zu fokussieren.

09.12.2016 | 10:30

Der Auftrag des Parlaments an den Bundesrat ist klar: Er soll prüfen, wie er der Post wirkungsvoll und unbürokratisch den Auftrag geben kann, das Angebot von Drittprodukten massvoll auszugestalten. Er ist allerdings nicht gewillt, hier wirklich substantielle Änderungen vorzunehmen, wie sein heute veröffentlichter Bericht zu den Postzielsetzungen 2017 bis 2020 zeigt.

Die Post wird ihr Sortiment im Bereich Versicherungen oder Produkte und Dienstleistungen aus dem Telekommunikationsbereich weiterführen. Auch Produkte wie Bücher, Papeterieartikel oder Geschenkkarten – klassische gewerbliche Artikel – sollen im Sortiment verbleiben.

Der sgv kritisiert diesen Umstand und fordert, dass sich die Post auf ihren Unternehmenszweck beschränkt und auf das Angebot von postfremden Waren und Dienstleistungen verzichtet.

Weitere Auskünfte

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Hans-Ulrich Bigler

Direktor

Dieter Kläy, stv. Direktor, Ressortleiter Arbeitsmarkt, Berufsbildung und Wirtschaftsrecht Schweizerischer Gewerbeverband sgv
Dieter Kläy

Stellvertretender Direktor, Ressortleiter

Dokumente zum Herunterladen

20161209_mm_post_zielsetzungen_de.pdf
Medienmitteilung «Post: sgv fordert mehr Abstand von postfremden Dienstleistungen»