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Exit aus Corona-Krise: Branchen zeigen, wie «Smart Restart» geht

07.04.2020 | 13:45

Gestern stellte der Schweizerische Gewerbe­verband sgv seine Exit-Strategie aus der Corona-Krise vor. Heute doppeln verschiedene Branchen nach. Im Sinne eines bottom-up Ansatzes zeigen sie, wie sie schritt­weise ihre wirtschaftliche Tätigkeit herauffahren können. Dies natürlich unter Einhaltung der Gesundheits- und Hygie­ne­vorschriften des Bundes­rates.

In einem gestern veröffentliche Positionspapier forderte der sgv einen «Smart Restart». Für die Zeit nach dem 19. April fordert der sgv eine Logik des gezielten Schutzes. Angepasst an die epidemiologische Lage sollen Verbote und Vorschriften des Lockdowns gelockert werden. Namentlich verlangt der sgv, dass Branchen mit verstärktem Kundenkontakt selber geeignete Massnahmen aufzeigen können, welche es ihnen ermöglicht den Gesundheitsschutz der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeitenden einhalten zu können.

Bereits heute doppeln Branchen nach. Sie zeigen mit eigenen Konzepten, wie der «Smart Restart» in der Praxis funktioniert. Das ist jedoch erst der Anfang. Bottom up werden mehr und mehr Branchen Vorschläge an den Bundesrat machen. Den Anfang machen der Sportartikelhandel, der Autohandel und die Coiffeure.

Der Sportartikelhandel setzt auf kontrollierten Zugang, visuelle Leitsysteme und Digitalisierung. Der Autohandel will Web- und Telefonbasierte Services ausweiten. Der Umgang mit dem Fahrzeug erfolgt nur im Rahmen des Verkaufsgespräch und nach Desinfektion des Autos. Die Coiffeure sehen die Minimierung der Begegnungen, die verstärke Desinfektion sowie das Tragen von Masken vor. Was diese Konzepte verbindet: Sie kommen aus der Praxis und sind für die Praxis.

Für die Phase nach dem 19. April 2020 fordert der Schweizerische Gewerbeverband sgv eine Balance zwischen dem Gesundheitsschutz und den Interessen der Wirtschaft und Gesellschaft. Der «Smart Restart» ist eine Chance für die Schweiz, einen ersten Schritt zurück in Richtung der Normalisierung zu machen. So können die ökonomischen und menschlichen Gefahren der ausserordentlichen Lage vermindert werden.

Anhang – Bitte beachten: Es handelt sich um Konzepte, welche noch verfeinert werden müssen; keine Branche setzt sie um, ohne dass der Bundesrat entsprechende Entscheide dafür fällt:

Weitere Auskünfte

Hans-Ulrich Bigler
Hans-Ulrich Bigler

Direktor


T +41 31 380 14 14
M +41 79 285 47 09
Henrique Schneider
Henrique Schneider

Stv. Direktor


T +41 31 380 14 38
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Dokumente zum Herunterladen

Exit aus Corona-Krise: Branchen zeigen, wie «Smart Restart» geht
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Konzept «Smart Restart» Sportartikelhandel, ASMAS
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Konzept «Smart Restart» Autohandel, AGVS
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Konzept «Smart Restart» Coiffeure, Coiffuresuisse
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