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Automatischer Informationsaustausch: nicht das Gelbe vom Ei

14.01.2015 | 16:00
Die Anwendung des automatischen Informationsaustausches kann helfen, den internationalen Druck auf die Schweiz in Steuersachen zu senken. Dies wenn er als internationalen Standard angewendet wird. Eine eigentliche Regulierung braucht es dazu jedoch nicht. Auch darf der internationale Informationsaustausch keinen Einfluss aufs Inland haben.

Die Anerkennung eines grundlegenden Standards für den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen ist ein möglicher Weg, den internationalen Druck auf die Schweiz abzubauen. Was jedoch eindeutig zu sagen ist: Internationale Standards zum AIA sind nicht Regulierungen, welche die Schweiz auf jeden Fall übernehmen muss. Wenn die bestehenden gesetzlichen Grundlagen genügend Transparenz im Lichte der Standards bieten, muss nichts geändert werden. Darüber hinaus betrifft der AIA den Verkehr mit dem Ausland und hat keinerlei Einflüsse auf das Inland. Vor diesem Hintergrund prüft der Schweizerische Gewerbeverband sgv die heute in die Vernehmlassung gegebenen Materialien kritisch.

Als grösster Dachverband der Schweizer Wirtschaft beurteilt der sgv beide Vernehmlassungsvorgaben anhand dreier Kriterien: Sind sie geeignet, die Schweiz als Wirtschaftsstandort international zu positionieren? Sind sie verhältnismässig? Welche sind ihre Regulierungsfolgen bzw. ihre Kosten? Die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Schweiz stehen dabei im Mittelpunkt. Weder gibt es ein Primat des internationalen Drucks noch gibt es eine exklusive Optik des Finanzplatzes.

Der sgv engagiert sich für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Schweiz, der sich auf der Grundlage des fairen Steuerwettbewerbs und anderer Standortvorteile global positionieren kann.

Weitere Auskünfte

Hans-Ulrich Bigler
Hans-Ulrich Bigler

Direktor


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Henrique Schneider
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Stv. Direktor


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Medienmitteilung «Automatischer Informationsaustausch: nicht das Gelbe vom Ei»
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