Aufruf: sgv fordert vom Bundesrat breite Öffnung des Detailhandels
Es wird erwartet, dass der Bundesrat heute seine Exit-Strategie aus dem Lockdown als schrittweisen Vorgang vorstellt. Einen solchen Entscheid wird der Schweizerische Gewerbeverband sgv sehr begrüssen. In seiner Exit-Strategie hat er gezeigt, wie nach dem «bottom-up» Prinzip mit massgeschneiderten Branchenkonzepten der «Smart Restart» gelingt. Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft ruft den Bundesrat auf, den Detailhandel möglichst breit zu öffnen. Namentlich insbesondere den KMU-Detailhandel. Schuh-, Mode-, und Sportgeschäfte, Lebensmittel- und Fachhandel, Foto- und Möbelbranche sowie Papeterien haben ihre Branchenpläne bereits veröffentlicht und dem Bundesrat unterbreitet.
Die gesundheitspolitischen Massnahmen des Bundesrates zeigen Wirkung. Die Wachstumsrate der Ansteckungen ist tief und die anderen Indikatoren erlauben eine schrittweise Normalisierung. Schon während des Lockdowns durften einige Detailhändler - namentlich die Grossverteiler - geöffnet bleiben. Der KMU-Detailhandel hat praktikable Branchenkonzepte erarbeitet. Diese Konzepte zeigen klar auf, dass der Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden sowie der Kundinnen und Kunden eingehalten werden kann. Dabei handelt es sich bei diesen Unternehmen gerade um solche, welche besonders stark vom Lockdown betroffen sind: Ihre Ware ist meist saisonal. Jede Woche, die sie geschlossen sind, potenziert ihre Verluste.
Der sgv ruft den Bundesrat auf, möglichst vielen Branchen den Weg zur Normalisierung zu öffnen. Er ruft die Exekutive dazu auf, auch den KMU Detailhandel zu berücksichtigen.
Weitere Auskünfte
Hans-Ulrich Bigler
Direktor
Henrique Schneider
Im Mandatsverhältnis für den sgv tätig
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