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Regulierungskosten

Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Schweiz stellen etwa zwei Drittel aller Arbeitsplätze und bilden 70 Prozent aller Lernenden aus. Dank Flexibilität und Innovation erwirtschaften die KMU eine hohe Wertschöpfung und tragen massgebend zum Wohlstand in der Schweiz bei. Angesichts ihrer grossen Bedeutung ist es stossend, dass KMU im Umfeld einer fortschreitenden Regulierungs­dichte mit immer mehr administrativem Aufwand und zusätzlichen Kosten belastet werden.

Die Ergebnisse einer im Auftrag des sgv von KPMG durchgeführten Studie zur Messung von Regulierungskosten sind erschreckend: Allein in den Bereichen Arbeitsrecht, Sozialversicherungen und Lebens­mittelhygiene fallen jährlich Regulierungskosten von 4 Milliarden Franken an. Hochrechnungen haben ergeben, dass gesamthaft von durch staatliche Regulation bedingte Kosten in der Höhe von rund 60 Milliarden Franken oder 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auszugehen ist.

Dies ist für den sgv inakzeptabel. Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft setzt sich für eine massive Reduktion gesetzlicher Regulierungskosten für KMU ein. Auch will der sgv den Anstieg neuer Regulierungskosten bremsen. Die Entlastung der Unternehmen von Regulierungskosten entspricht einem Wachstumsprogramm, weil Geld und unternehmerische Kapazitäten dadurch frei werden.

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Weiterführende Dokumente

Grundlagenpapier «Messung der Regulierungskosten für die KMU»
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Resolution «Für eine Wachstumspolitik durch nachhaltige KMU-Entlastung» Schweiz. Gewerbekongress 28.05.2010
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Messung von Regulierungskosten für Schweizer KMU - Schlussbericht KPMG
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20.1.2016
Positionspapier Regulierungsbremse
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20.4.2015
Grundlagepapier Senkung unnötiger Regulierungskosten: Massnahmen gegen die Auswirkungen der Frankenstärke
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23.5.2016
Vernehmlassungsantwort UIDG und UIDV
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