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In seiner heutigen Diskussion über das Finanzdienstleistungsgesetz und das Finanzinstitutsgesetz hat der Bundesrat das wichtigste Thema verschwiegen: Das Paket verzerrt den Markt zu Gunsten der Grossinstitute. Unabhängige Vermögensverwalter, Finanzplaner, Treuhänder und andere werden mit enormem Mehraufwand belegt. Der sgv hält beide Gesetze für überflüssig und schädlich.

13.03.2015 | 10:30

Mit beiden Gesetzen werden Anleger, d.h. Privatpersonen wie auch KMU weniger Auswahl an Finanzdienstleistungen haben. Die Kosten für Beratungen werden steigen. Per Gesetz sollen Kleinanleger von Beratungen ausgeschlossen werden. Damit benachteiligen das Finanzdienstleistungsgesetz Fidleg wie auch das Finanzinstitutsgesetz Finig direkt auch die Kunden.

Ein Gesetzespaket, das KMU diskriminiert und Kunden von der Finanzberatung ausschliesst, ist schlicht nicht annehmbar. Der sgv als grösster Dachverband der Wirtschaft verlangt einen sofortigen Marschhalt. Der Bundesrat soll endlich aufhören, die Bevölkerung und die Wirtschaft mit Regulierungen und Zusatzkosten zu belasten.

Weitere Auskünfte

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Hans-Ulrich Bigler

Direktor

Henrique Schneider

Im Mandatsverhältnis für den sgv tätig

Dokumente zum Herunterladen

20150313_mm_fidleg_de.pdf
Medienmitteilung «Bundesrat schwächt KMU Finanzplatz»