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sgv fordert die rasche Rückkehr in die normale Lage

19.06.2020 | 15:30

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst die vom Bundesrat entschiedenen weiteren Lockerungen. Diese Massnahmen unterstützen insbesondere die Event-, Markt- und Gastrobranche ihre dringend not­wen­digen Umsätze zu erreichen. Als zu zögerlich kritisiert der sgv jedoch die Auflösung der ausser­ordent­lichen Lage und fordert eine rasche Rückkehr in die normale Lage.

Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft begrüsst die heute vom Bundesrat entschiedenen Massnahmen. Die Lockerung des Versammlungs­verbotes ist insbesondere für die Event- und Marktbranche ein wichtiger Schritt. Angesichts der aktuellen Demonstrationswelle, welche weitgehend toleriert wurde, ist nicht nachvollziehbar, weshalb nicht auch kommerzielle und private Veran­staltungen im gleichen Umfang durchgeführt werden können. Gleichzeitig begrüsst der sgv auch die Lockerung der Abstandsregel. Sie ist gerade für kleinere Detailhändler und Gastrobetriebe ent­scheidend für die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Kompetenzen zurück zu den Kantonen

Der sgv stellt fest, dass das Verharren in der besonderen Lage den Bund immer noch zum Mikromanagement zwingt. Der Bund ist derweil nicht in der Lage, seine Verordnungen zu vollziehen und zu kontrollieren. Vollzug und Kontrolle müssen deshalb so schnell als möglich auf die Ebene zurückkehren, auf welcher sie in der normalen Lage sind. Die Kantone können auch in der normalen Lage gezielte Schutzmassnahmen ver­ordnen, sofern sich die epidemiologische Situation verschärfen würde.

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Hans-Ulrich Bigler
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