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Abkommen mit Grossbritannien: Bilateralismus ist Schweizer Trumpf

15.5.2019 | 10:30
Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst die Bemühungen des Bundesrates, ein Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich abzuschliessen. Aus der Sicht des sgv ist es zentral, dass die aktuellen Beziehungen zu Grossbritannien weiter erhalten bleiben. Der vom Bundesrat gewählte bilaterale Weg ist genau der richtige für eine offene Volkswirtschaft wie die Schweiz.

Für die Schweiz ist das Vereinigte Königreich ein wichtiger Wirtschaftspartner. Das gilt insbesondere für die KMU, welche ihre Vorteile genau in diesem Markt ausspielen können. Das ist umso einfacher, als UK nur wenige Marktzutrittsschranken hat. Für die Schweiz ist es wichtig, diesen direkten und unkomplizierten Zugang zu erhalten. Das vom Bundesrat in die Vernehmlassung gegebene Handelsabkommen kann das bewerkstelligen.

Das Vereinigte Königreich ist der sechstwichtigste Absatzmarkt für Schweizer Warenexporte (11,4 Mrd. Franken, in Zahlen vom Jahr 2017) und der achtgrösste Herkunftsmarkt für Warenimporte (6 Mrd. Franken). Damit ist die Schweiz eine Nettoexporteurin zu UK. Die Schweiz ist für das Vereinigte Königreich die fünftwichtigste Exportpartnerin ausserhalb der EU (nach den USA, China, Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten).

Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft tritt für Freihandel ein. Ein möglichst breites Netz an Handelsverträgen schafft gute Voraussetzungen für Schweizer Unternehmen – namentlich für Schweizer KMU – sich mit ihrer Expertise und Qualität Vorteile aus der Globalisierung zu erwirtschaften.

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Hans-Ulrich Bigler
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