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Die NEIN-Argumente
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Die NEIN-Argumente

1. DIE VORLAGE IST UNGERECHT UND UNTRAGBAR FÜR DIE KMU

Nein zum teuren AHV-Ausbau. Für die Unternehmen hat die Altersreform 2020 massive Nachteile. Wollen wir unsere Renten und die Ersparnisse sichern, braucht es ein Nein zu dieser teuren und ungerechten Vorlage:

  • Nein zu höheren Lohnbeiträgen: Ab sofort steigen die Lohnbeiträge um 0.3 Prozent. Bereits 2030 würden die Lohnkosten nochmals um diesen Schritt erhöht.
  • Nein zu höheren Pensionskassenbeiträgen: Alleine im BVG-Obligatorium müssen die Beiträge um 1.6 Milliarden Franken erhöht werden. Mit erheblichen Mehrkosten ist auch im Überobligatorium zu rechnen.
  • Nein zu Steuererhöhungen: Anstatt per Ende 2018 weniger Mehrwertsteuer zahlen zu müssen, wird diese kurzfristig um 0.6% erhöht. Spätestens 2025 wird dann voraussichtlich ein ganzes zusätzliches MwSt.-Prozent nötig sein. 
  • Nein zu steigenden Abgaben an den Bund: Der Bund müsste jährlich zusätzlich 700 Millionen Franken in die AHV einschiessen. Dieses Geld ist nicht vorhanden und müsste insbesondere bei den KMU abgeholt werden.

Zusammengefasst finden Sie die Kosten und ihre Auswirkungen im Faktenblatt «So viel kostet die AHV-Reform» (PDF).

2. DER LEISTUNGSAUSBAU GEFÄHRDET DIE AHV

Nein zur Destabilisierung des bewährten Systems der Altersvorsorge mit einem AHV-Ausbau auf Pump

Das Schweizervolk hat sich mit der Ablehnung der AHVplus-Initiative für den Erhalt des jetzigen Rentenniveaus ausgesprochen. Das ist in einer alternden Gesellschaft nicht gratis zu haben. Statt sich auf diese Herausforderungen zu konzentrieren, wird die AHV ausgebaut. Das reisst ein weiteres Milliardenloch in die chronisch defizitäre AHV. Solche Experimente gefährden die gesamte Altersvorsorge und setzen künftige Renten aufs Spiel. Es ist unverantwortlich, unseren Kindern und Enkeln mit dieser Vorlage einen ungedeckten Scheck in Milliardenhöhe zuzuschieben.  

3.    DIE VORLAGE IST UNGERECHT

Nein zu einem unsozialen und teuren Paket mit vielen Verlierern

  • Neurentner erhalten mehr AHV. Jetzige Rentner gehen nicht nur leer aus, sie werden für den Ausbau über Steuererhöhungen auch noch zur Kasse gebeten.
    Nein zu einer Zweiklassen-AHV, die unser wichtigstes Sozialwerk spaltet und der Idee der AHV grundsätzlich widerspricht
  • Junge bezahlen über Jahrzehnte die Zeche für einen ungedeckten Check mit Geschenken an wohlhabende Neurentner. Ihre eigenen Renten sind trotzdem nicht gesichert. Damit wird der Generationenvertrag verletzt.
    Nein zum Betrug an unseren Kindern und Enkeln
  • Besonders hart trifft es einfache Büezer. Sie leiden besonders unter höheren Steuern, Pensionskassenbeiträgen und Lohnkürzungen. Demgegenüber erhalten auch Reiche monatlich je 70 Franken mehr AHV.
    Nein zu einer unsozialen Rentenerhöhung mit der Giesskanne
  • Bezüger von Ergänzungsleistungen haben mit der Reform Ende Monat weniger im Portemonnaie.
    Nein zu einer unsolidarischen Benachteiligung der Schwächsten
  • Der Sanierungsbeitrag der Frauen, die länger arbeiten, wird postwendend wieder ausgegeben und verpufft.
    Nein zu einer Rentenerhöhung auf dem Buckel der Frauen

4.    KEINE MWST-ERHÖHUNG FÜR EINE SCHEINREFORM

Nein zu Mehrausgaben für eine Mogelpackung, die den Reformdruck erhöht

Unser wichtigstes Sozialwerk muss nachhaltig stabilisiert und auf gesunde Beine gestellt statt mit ungedeckten Mehrausgaben ruiniert werden. Der Leistungsausbau ist nicht lösungsorientiert, sondern unsozial. Eine solche Scheinreform führt nicht zu einer stabilen Altersvorsorge, sondern geradewegs in die Sackgasse. Trotz Steuererhöhungen wird ihr eine Hypothek aufgebürdet, die unweigerlich und rasch einschneidende Sanierungsmassnahmen nach sich zieht. Selbst das Mitte-Links-Lager bestreitet nicht, dass unmittelbar nach der Abstimmung die nächste Reform kommen wird.

 

 

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Am 24. September: NEIN zur ungerechten AHV-Scheinreform!

 





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