VCS-Initiative: Masslos und gewerbefeindlich
06. September 2010
Medienmitteilung
Der sgv lehnt die heute vom VCS eingereichte Initiative „Für den öffentlichen Verkehr“ ab. Mit der verlangten Umlagerung der Erträge aus der Mineralölsteuer werden dem Strassenverkehr wichtige Mittel entzogen, Mittel, die für die Aufrechterhaltung der für das Gewerbe überlebenswichtigen Infrastruktur dringend nötig sind.
Eine Annahme der VCS-Initiative „Für den öffentlichen Verkehr“ hätte für die schweizerische KMU-Wirtschaft gravierende Folgen, denn die Initiative verlangt, dass die Hälfte des Reinertrags der Verbrauchsteuer auf Treibstoffen für den öffentlichen Verkehr einzusetzen seien. Damit würden dem Strassenverkehr wichtige Mittel entzogen, welche zur Aufrechterhaltung der heute bereits äusserst belasteten Infrastruktur dringend notwendig sind. Die Folgen dieser masslosen Initiative wären gravierend und würden sich äusserst gewerbefeindlich auswirken. Bereits heute leidet unser bis auf die Kapazitätsgrenzen belastetes Strassensystem unter grossen Engpässen, was vor allem in den Agglomerationen der grossen Städte zu anhaltenden Verkehrsstaus führen. Eine weitere Einschränkung der finanziellen Mittel würde unweigerlich zu Verkehrszusammenbrüchen auf dem ganzen Schweizer Strassennetz führen. Dies beeinträchtigt nicht nur die Umwelt, die von zusätzlichen Schadstoff-Emissionen belastet würde, dies schadet vor allem der gesamten schweizerischen KMU-Wirtschaft, die auf einen reibungslosen und effizienten Zu- und Auslieferungsverkehr angewiesen ist.
Weitere Auskünfte
Hans-Ulrich Bigler, Direktor sgv, Tel. 031 380 14 20, Mobile 079 285 47 09
Die Nummer 1: Als grösste Dachorganisation der Schweizer KMU-Wirtschaft vertritt der sgv 280 Verbände und gegen 300 000 Unternehmen





