Bauspar-Initiative: Bestrafte KMU
17. Juni 2012
Medienmitteilung
Der Schweizerische Gewerbeverband sgv, der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft, bedauert die Ablehnung der Initiative "Eigene vier Wände dank Bausparen" durch das Stimmvolk. Das Verdikt zerschlägt den Traum vom Wohneigentum vieler Mieter und bringt zahlreiche KMU um zusätzliche Aufträge.
Wohneigentum stärkt das Verantwortungsbewusstsein und fördert den sozialen Zusammenhalt. Die Ablehnung der Bauspar-Initiative ist deshalb zu bedauern. Dies umso mehr als die Förderung des Zugangs zu Wohneigentum in der Bundesverfassung verankert ist und kein spezifisches Instrumentarium existiert, um dieses Ziel umzusetzen.
Bausparen ist umso notwendiger, weil ab dem 1. Juli 2012 alle Bankinstitute verlangen, dass die Eigenmittel für den Erwerb von Wohneigentum nicht ausschliesslich aus den Guthaben der 2. Säule, sondern auch aus anderen Quellen stammen. Viele von der Ablehnung der Bauspar-Initiative betroffene Mieter werden ihren Traum nach den eigenen vier Wänden nun nicht realisieren können.
Bausparen ist ein Wachstumsmotor und schafft Arbeitsplätze. Die Erfahrungen im Kanton Basel-Landschaft zeigen, dass dieses fiskalische Mittel positive makroökonomische Auswirkungen hat. Mit der Zurückweisung der Bauspar-Initiative bestraft das Stimmvolk auch viele KMU, die im Bausektor tätig sind und von den wichtigen zusätzlichen Aufträgen profitiert hätten.
Weitere Auskünfte
Hans-Ulrich Bigler, Direktor, Tel. 031 380 14 14, Mobile 079 285 47 09
Marco Taddei, Vizedirektor, Tel. 031 380 14 14 , Mobile 079 776 80 67
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Die Nummer 1: Als grösste Dachorganisation der Schweizer KMU-Wirtschaft
vertritt der sgv 250 Verbände und gegen 300 000 Unternehmen





