Wirtschaftslage: Deregulierung tut Not!
04. Oktober 2011
Medienmitteilung
Mit wachsender Besorgnis nimmt der Schweizerische Gewerbeverband sgv die Verschlechterung der globalen Konjunktur zur Kenntnis und fordert vom Bundesrat, sofort eine Deregulierungsoffensive zu starten und damit die einzige geeignete Gegenmassnahme zu ergreifen.
Die weltweiten Konjunkturaussichten haben sich merklich verschlechtert. Die letzten Nachrichten aus der EU und aus der Euro-Zone – weitere Ungewissheit über das Ausmass der Schuldenkrise in den einzelnen Ländern sowie das signifikante Inflationsrisiko – wirken sich negativ auf die wirtschaftlichen Perspektiven der Schweiz aus. Aktuelle Schätzungen zeichnen ein wenig erfreuliches Bild unserer wirtschaftlichen Zukunft. Unter anderem wird damit gerechnet, dass Umsätze und Margen im Handel, Tourismus und Export weiter markant zurückgehen.
Die Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank vermögen derzeit einen Mindesteurokurs zu halten, doch damit ist die Wirtschaft nicht gerettet. Im Gegenteil: die Politik ist gefordert, ihre Hausaufgaben zu erledigen.
Der Schweizerische Gewerbeverband als grösster Dachverband der Schweizer Wirtschaft setzt sich für marktwirtschaftliche Instrumente ein, deren Einsatz dem gesamten Standort zu Gute kommen. Gerade aus Sicht der KMU-Wirtschaft ist diesbezüglich viel zu tun. Eine konsequente Deregulierung ist der wirksamste Hebel im Inland gegen die sich verschlechternde Konjunktur. Damit werden Kostenstrukturen abgebaut und unternehmerische Kräfte freigesetzt. So gelingt es, Innovation zu fördern und Wachstumspotenziale zu aktivieren.
Weitere Auskünfte
Hans-Ulrich Bigler, Direktor, Tel. 031 380 14 14, Mobile 079 285 47 09
Henrique Schneider, Ressorleiter, Tel. 031 314 14 38 , Mobile 079 237 60 82
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Die Nummer 1: Als grösste Dachorganisation der Schweizer KMU-Wirtschaft
vertritt der sgv 280 Verbände und gegen 300 000 Unternehmen







