KMU-Entlastung statt Giesskannen-Subventionen
24. August 2011
Medienmitteilung
Der Schweizerische Gewerbeverband sgv nimmt den Bericht des Bundesrats zur administrativen Entlastung von Unternehmen mit Interesse zur Kenntnis. Dank dem ständigen Druck des sgv konnte insbesondere eine Stärkung des KMU-Forums erreicht werden. Der Dachverband der KMU-Wirtschaft hält an seiner Forderung nach einer Reduktion der Regulierungskosten um 20 Prozent fest.
Der Bundesrat anerkennt in seinem Bericht, dass administrative Aufgaben insbesondere die KMU überdurchschnittlich stark belasten und deren Entlastung darum eine Daueraufgabe ist. „Wir begrüssen die Tatsache, dass die Regierung unsere Sicht der Dinge teilt und die Probleme unserer KMU ernst nimmt“, sagt sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler dazu. Schätzungen des sgv, wonach die administrativen Lasten jährlich zu Kosten von rund 50 Milliarden führten, zeigen, wie dramatisch die Lage tatsächlich sei. „Der sgv hält darum an seiner Forderung fest, die Regulierungskosten bis ins Jahr 2018 um 20 Prozent zu senken. Internationale Vergleiche zeigen, dass dieses Ziel durchaus realistisch ist“, so Bigler.
Der Druck, der durch die Resolution am Gewerbekongress 2010 sowie durch die Postulate von sgv-Präsident Bruno Zuppiger im Nationalrat und Vorstandsmitglied Jean-René Fournier im Ständerat aufgebaut worden sei, soll aufrecht erhalten werden. „Statt Milliarden nach dem Giesskannenprinzip zu verschleudern, müssen KMU gezielt entlastet werden“, fordert Bigler, „dies hilft unseren Unternehmen mehr als alle unnützen Subventionen zusammen.“
Weitere Auskünfte
Hans-Ulrich Bigler, Direktor, Tel. 031 380 14 14, Mobile 079 285 47 09
Marco Taddei, Vize-Direktor, Tel. 031 380 14 22, Mobile 079 776 80 67
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Die Nummer 1: Als grösste Dachorganisation der Schweizer KMU-Wirtschaft
vertritt der sgv 280 Verbände und gegen 300 000 Unternehmen







