Gewerbeverband gegen gesetzliche Mindestlöhne
21. Juni 2011
Medienmitteilung
Der Schweizerische Gewerbeverband sgv weist erneute Forderungen nach gesetzlichen Mindestlöhnen zurück. Eine weitere Einschränkung der Vertragsfreiheit ist inakzeptabel. Mindestlöhne sind volkswirtschaftlich unsinnig und kontraproduktiv: In Sektoren mit hoch qualifizierten und in der Regel gut entlöhnten Beschäftigten sind sie bedeutungslos. In Sektoren mit wenig qualifizierten Mitarbeitenden haben Mindestlöhne das Potenzial, die Schaffung von Arbeitsplätzen zu verhindern.
Der sgv ist der festen Überzeugung, dass die Gestaltung der Löhne Sache der Sozialpartner ist und dass die Gehälter je nach Branche und regionalen Gegebenheiten individuell auszugestalten sind. Die vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund erhobenen Forderungen nach gesetzlichen Mindestlöhnen und die damit einhergehende massive Einschränkung der Flexibilität der Unternehmen lehnt der sgv daher strikte ab.
Der sgv warnt insbesondere davor, mit einer markanten Erhöhung bei den Lohnbegehren für Gelernte ganze Branchen noch stärker unter Druck zu setzen und sie damit in ihrer Existenz zu gefährden.
Weitere Auskünfte
Hans-Ulrich Bigler, Direktor, Tel. 031 380 14 14, Mobile 079 285 47 09
Marco Taddei, Vizedirektor, Tel. 031 380 14 22, Mobile 079 776 80 67
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Die Nummer 1: Als grösste Dachorganisation der Schweizer KMU-Wirtschaft
vertritt der sgv 280 Verbände und gegen 300 000 Unternehmen







