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Kostenrechner Reform Altersvorsorge 2020
service

Willkommen beim Kostenrechner für das Reformpaket Altersvorsorge 2020. Geben Sie nachfolgend Ihren Bruttolohn und Ihr Alter ein. Das Programm rechnet Ihnen aus, mit welchen Zusatzkosten Sie persönlich sowie Ihr Arbeitgeber bei der Umsetzung des Reformpakets Altersvorsorge 2020 zu rechnen haben.



 
 



Jährliche Mehrkosten für Sie als Arbeitnehmer:


Mehrwertsteuererhöhung um 0,6%
Column Mehrwertsteuererhöhung
Lohnprozenterhöhung um 0,15% (AN-Anteil)
Column Lohnprozenterhoehung
Erhöhung Pensionskassenbeiträge im oblig. Bereich (AN-Anteil)
Column erhoehung_pensionskassenbeitraege
Erhöhung Beiträge an den Sicherheitsfonds (AN-Anteil)
Column erhoehung_betraege_sicherheitsfonds
Total Mehrkosten Arbeitnehmer
Column total_mehrkosten_arbeitnehmer

Jährliche Mehrkosten für Ihren Arbeitgeber:


Lohnprozenterhöhung um 0,15% (AG-Anteil)
Column lohnprozenterhoehung_ag
Erhöhung Pensionskassenbeiträge im oblig. Bereich (AG-Anteil)
Column erhoehung_pensionskassenbeitraege_ag
Erhöhung Beiträge an den Sicherheitsfonds (AG-Anteil)
Column erhoehung_betraege_sicherheitsfonds_ag
Total Mehrkosten Arbeitgeber
Column total_mehrkosten_arbeitgeber


Total Mehrkosten Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Column total_mehrkosten_alle


Wie wurden diese Zahlen berechnet?



Herleitungsschritte
geltendes Recht
Reform Altersvorsorge 2020
Massgebender BVG-Lohn (max. CHF 84'600 )
Column b31
Column c31
Koordinierter BVG-Lohn
Column b32
Column c32
Altersgutschrift
Column altersgutschrift-alt
Column altersgutschrift-neu
BVG-Alterssparbeitrag (AG und AN)
Column bvg-altersspareitrag-alt
Column bvg-altersspareitrag-neu
Arbeitnehmerbeitrag ans BVG-Alterssparen
Column arbeitnehmerbeitrag_an_bvg-alt
Column arbeitnehmerbeitrag_an_bvg-neu
Arbeitgeberbeitrag ans BVG-Alterssparen
Column arbeitgeberbeitrag_an_bvg-alt
Column arbeitgeberbeitrag_an_bvg-neu
Belastungsquotient Mehrwertsteuererhöhung
Column belastungsquotient-alt
Column belastungsquotient-neu
Erhöhung Mehrwertsteuersatz (proportional)
Column erhoehung_mwstsatz_alt
Column erhoehung_mwstsatz_neu
Mehrbelastung Mehrwertsteuererhöung 0,6%
Column b39
Column c39



  • Mehrwertsteuererhöhung
    Die AHV-Reform sieht vor, dass einerseits auf die dem Volk per Anfang 2018 versprochene Senkung der Mehrwertsteuersätze um 0,3 Prozent verzichtet wird. Andererseits ist eine proportional ausgestaltete Erhöhung per Anfang 2021 um weitere 0,3 Prozent vorgesehen. Zur Berechnung der finanziellen Mehrbelastung wurden die Belastungsquotienten aus der Vernehmlassungsvorlage zur Altersvorsorge 2020 verwendet, die je nach Einkommen zwischen 0,41 und 0,60 Prozent variieren. Damit ist sichergestellt, dass die proportionale Ausgestaltung der Mehrwertsteuererhöhungen und das unterschiedliche Konsumverhalten der verschiedenen Einkommenskategorien angemessen berücksichtigt sind.


  • Lohnprozenterhöhung
    Per Anfang 2021 will die AHV-Reform die Lohnbeiträge an die AHV von 8,4 auf 8,7 Prozent erhöhen. Die Zusatzbelastung der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer belaufen sich damit auf je 0,15 Prozent des Bruttolohns.


  • Erhöhung der Pensionskassenbeiträge
    Die AHV-Reform sieht vor, dass die Eintrittsschwelle in die obligatorische berufliche Vorsorge unverändert bei 21'150 Franken belassen wird und dass das maximal versicherbare BVG-Einkommen weiterhin 84'600 Franken beträgt. Daneben gibt es aber verschiedene Anpassungen, die in der Summe zu spürbar höheren Kosten im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge führen:
    • Altersgutschriften: Die Altersgutschriften für die Alterskategorie 35 bis 44 Jahre werden von 10 auf 11 Prozent erhöht, die Altersgutschriften für die Alterskategorie 45 bis 54 Jahre steigen von 15 auf 16 Prozent. Unverändert bleiben die Altersgutschriften für die Alterskategorie 25 bis 34 Jahre (7 Prozent) sowie für die Alterskategorie 55 bis 64 Jahre (18 Prozent).
    • Minimal koordinierter Jahreslohn: Das für die Berechnung der Alterssparbeiträge massgebende Minimaleinkommen soll von heute 3'525 auf neu 7'050 Franken erhöht werden, was speziell für Versicherte mit tiefen Einkommen oder für Teilzeiterwerbstätige eine markante finanzielle Mehrbelastung zur Folge hat.
    • Koordinationsabzug: Der heute angewandte Koordinationsabzug beträgt fix 24'675 Franken. Die Altersreform sieht vor, den Koordinationsabzug auf 40 Prozent des Bruttolohns zu senken, wobei dieser mindestens 14'100 Franken und maximal 21'150 Franken betragen soll. Mit dieser Anpassung würde der koordinierte BVG-Lohn durchs Band erhöht, was entsprechende Mehrkosten zur Folge hätte.
    • Maximal koordinierter Jahreslohn: Der maximal koordinierte Jahreslohn soll mit der AHV-Reform von 59'925 auf 63'450 Franken angehoben werden.
    Für die verursachten Mehrkosten haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer im obligatorischen Bereich je zur Hälfte aufzukommen.


  • Erhöhung der Beiträge an den Sicherheitsfonds BVG
    Die Massnahmen zugunsten der Übergangsgeneration werden jährliche Mehrkosten von 400 Millionen Franken auslösen (bezogen auf das Jahr 2030). Wie diese Mehrkosten auf die Beitragszahler umgewälzt werden sollen, ist zurzeit noch offen. Gemäss Verordnungsentwurf soll die Finanzierung gleich erfolgen wie bei den heute ausgerichteten Zuschussleistungen bei ungünstiger Altersstruktur. Hier erhebt der Sicherheitsfonds BVG Beiträge, die auf der Summe der koordinierten Löhne aller versicherten Personen erhoben werden. Bei einem Beitragssatz von 0,08 Prozent nahm der Sicherheitsfonds BVG 2015 Beiträge von insgesamt 117,1 Millionen Franken ein (basierend auf einer Gesamtsumme aller koordinierten Löhne von 146,4 Milliarden Franken). Um nach dem gleichen Schlüssel zu Beiträgen in der Höhe von 400 Millionen Franken zu gelangen, bedarf es eines Beitragssatzes von 0,27 Prozent auf allen koordinierten Löhnen. Da die koordinierten Löhne aufgrund der Altersvorsorge 2020 ansteigen werden und sich die Berechnung der notwendigen Mittel auf das Jahr 2030 bezieht, bauen wir in unsere Berechnungen eine Sicherheitsmarge von 20 Prozent ein und rechnen mit einem Beitragssatz von 0,22 Prozent auf den koordinierten Löhnen gemäss Altersvorsorge 2020. Je die Hälfte davon würden den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern angerechnet.

    Die Mehrkosten werden nicht von Beginn an in voller Höhe anfallen. Dafür weiss man heute, dass von deutlich höheren Mehrkosten auszugehen ist, da beispielsweise die ELG-Revision zur Folge haben wird, dass deutlich mehr Geld für die Massnahmen für die Übergangsgeneration eingesetzt werden müssen. Beim Betrag, der im Kostenrechner ausgewiesen wird, handelt es sich um einen vorsichtig berechneten Durchschnittswert der nächsten zehn Jahre.


  • Berechnungen beziehen sich auf das BVG-Obligatorium
    Alle Berechnungen beziehen sich auf den obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge. Sehr viele Vorsorgelösungen sehen heute Abweichungen von diesen Minimalbestimmungen vor, indem etwa höhere koordinierte Einkommen berücksichtigt werden, höhere Altersgutschriften verwendet werden oder mehr als die Hälfte der Gesamtbelastung vom Arbeitgeber getragen wird. Wie hoch die effektive finanzielle Mehrbelastung bei überobligatorischen Versicherungslösungen ausfällt, muss individuell errechnet werden. Tendenziell muss von noch höheren Mehrkosten ausgegangen werden.


  • Geschlechtsneutrale Ausgestaltung
    Der Einfachheit halber ist der Kostenrechner geschlechtsneutral ausgestaltet. Dies hat zur Folge, dass bei Frauen im 65. Altersjahr davon ausgegangen wird, dass sie bereits im bisherigen System BVG-Beiträge entrichten mussten. Da dies heute nicht der Fall ist, fielen die effektiven Mehrkosten bei Frauen im 65. Altersjahr deutlich höher aus als im Rechner ausgewiesen.


  • Rentnereinkommen
    Bei Personen ab dem 65. Altersjahr geht der Kostenrechner davon aus, dass es sich beim erzielten Einkommen nicht mehr um Erwerbseinkommen handelt. Sollte das Einkommen bei Rentnern ganz oder teilweise aus Erwerbsarbeit stammen, fielen die effektiven Mehrkosten höher aus.


  • Berechnungszeitpunkt
    Die Altersvorsorge 2020 soll gestaffelt in Kraft treten. Gewisse Massnahmen entfalten erst mit der Zeit ihre volle Wirkung. Beim Kostenrechner wird davon ausgegangen, dass alle Massnahmen der Altersvorsorge 2020 umgesetzt sind und es werden die vom Bund ausgewiesenen Mehrkosten bezogen auf das Jahr 2030 berücksichtigt.


Die AHV-Reform ist teuer und ungerecht. Stimmen Sie am 24. September NEIN!

Entdecken Sie hier alle Argumente gegen die ungerechte Scheinrefom, die viele Verlierer schafft und die Gernationensolidarität untergräbt.

Die Gesamtkosten der ungerechten AHV-Reform und Fallbeispiele sind im Faktenblatt «So viel kostet die AHV-Reform (PDF)» zusammengefasst.




Nicht berücksichtigte Mehrkosten:

  • Mehrkosten im überobligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge
  • Mehrkosten aufgrund der zusätzlichen 700 Millionen Franken Bundesausgaben, die zu höheren Steuern, Gebühren und Abgaben führen werden
  • Mehrkosten, die ab 2025 im Rahmen einer nächsten dringenden Reform anfallen werden

 

Ein Projekt des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv und der Jungfreisinnigen Schweiz

 

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Am 24. September: NEIN zur ungerechten AHV-Scheinreform!

 





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