Nein zu RASA – Ja zu unbürokratischer Umsetzung der Stellenmeldepflicht

26. April 2017

Medienmitteilung

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv lehnt die RASA-Initiative ab. Stattdessen fordert er eine wirksame Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative mittels unbürokratischer Stellenmeldepflicht.

Die RASA-Initiative «Raus aus der Sackgasse» will den Verfassungsartikel 121a ersatzlos streichen. Aus staats- und demokratiepolitischen Gründen lehnt der Schweizerische Gewerbeverband sgv dieses Ansinnen ab. Zwar hat der sgv damals die Masseneinwanderungsinitiative abgelehnt und im Hinblick auf die Abstimmung vom 9. Februar 2014 bekämpft. Er akzeptiert aber den vom Souverän gefällten Mehrheitsentscheid.

Keine neue Ausgangslage
Nach so kurzer Zeit drängt sich keine neue Lagebeurteilung auf. Auch allfälligen Gegenvorschlägen aus dem Parlament steht der sgv kritisch gegenüber. Er wird diese zur gegebenen Zeit, sollten sie wirklich zur Diskussion stehen, genau prüfen.  

Unbürokratische Umsetzung der Stellenmeldepflicht gefordert
Stattdessen fordert der sgv eine wirksame, aber unbürokratische Umsetzung der Stellenmeldepflicht auf der Basis des Parlamentsentscheids vom 16. Dezember 2016. Nur eine niederschwellige und unbürokratische Meldepflicht ist praxistauglich. Neue, versteckte Regulierungen des Arbeitsmarktes lehnt der sgv ab.

Weitere Auskünfte
Hans-Ulrich Bigler, Direktor, Tel. 031 380 14 14, Mobile 079 285 47 09
Dieter Kläy, Ressortleiter, Tel. 031 380 14 45, Mobile 079 207 63 22


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Die Nummer 1:    Als grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft vertritt der sgv 250 Verbände und gegen 300 000 Unternehmen.