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Zukunft der Verkehrsfinanzierung
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Gewerbe fordert rasche Umsetzung der Engpassbeseitigung auf Nationalstrassen

Fast 21‘000 Autobahn-Staustunden pro Jahr sind zu viel! Mit der Schaffung eines langfristig ausgerichteten und verbindlichen Finanzierungsfonds und der konsequenten Nutzung der Einnahmen aus dem Strassenverkehr muss die Strasseninfrastruktur dringend verbessert und ausgebaut werden. Längst überfällig sind etliche Ausbauprojekte des Bundes wie z.B. jene  von Morges und  im Glatttal, mit denen das Nationalstrassennetz konkret ergänzt werden soll. Das fordern der sgv, der Autogewerbeverband Schweiz sowie die SwissRetail Federation an einer gemeinsamen Pressekonferenz in Bern. Eine Erhöhung des Mineral­öl­steuer­zuschlags und damit höhere Benzinpreise lehnt der sgv ab.



Der Schweizerische Gewerbeverband sgv unterstützt die Idee des Bundesrates, auf Verfassungsebene einen Strassenfonds zu verankern. Dies ist nach FABI der  zweite wichtige Schritt, um die Finanzierungsströme zwischen Schiene und Strasse zu entflechten und die dringende Engpassbeseitigung auf den Nationalstrassen und in den Agglomerationen voranzutreiben und umzusetzen. Eine Erhöhung des Mineralölsteuerzuschlags lehnt der sgv als grösster Dachverband der Schweizer Wirtschaft aber klar ab. Vielmehr verlangt er, dass die Gelder des Strassenfonds im Sinne der „Milchkuh-Initiative“ ausschliesslich der Strasse zugutekommen. „Wie bei FABI muss nun auch der Verpflichtungskredit für die Erweiterung, den Ausbau, Betrieb und Unterhalt der Strassen aufgestockt werden. Die Umfahrung Morges sowie die Glatttalautobahn sind als dringende Projekte in den Netzbeschluss aufzunehmen“, fordert sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler.

Dass dringend in die Strasseninfrastruktur investiert werden muss, zeigt der Anstieg der Autobahn-Staustunden um 3,4 Prozent im vergangenen Jahr gegenüber 2012. Die Strassenbenützer standen 2013 auf Nationalstrassen insgesamt fast 21‘000 Stunden im Stau – Vier Fünftel davon wegen Verkehrsüberlastung. 


Lesen Sie dazu auch in der Schweizerischen Gewerbezeitung:
21 000 Staustunden sind zu viel!


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