Gleiche Spiesse für Gewerbe und Landwirtschaft
Medienkonferenz vom 7. April 2011
Gleiche Wettbewerbsbedingungen für KMU und die Landwirtschaft: Diese Forderung steht für den Schweizerische Gewerbeverband sgv in die Diskussion um die Agrarpolitik 2014 – 2017 im Vordergrund. Es geht darum, die marktverzerrenden Vorteile der Landwirtschaft zu eliminieren.
Heute wird das Gewerbe gegenüber der Landwirtschaft in diverser Hinsicht klar benachteiligt: Beim Aufbau eines Nebengewerbes profitieren die Landwirte nicht nur von äusserst günstigen Bodenpreisen, sie kommen zudem in den Genuss von verschiedenen staatlichen Unterstützungsmassnahmen wie Direktzahlungen oder landwirtschaftlichen Investitionskrediten zu Sonderkonditionen. Dazu kommt der hohe Grenzschutz für die einheimische Landwirtschaft sowie verschiedene Ausnahmeregelungen im Arbeits-, Umwelt- und Verkehrsrecht. Selbst im Vollzug wird die Landwirtschaft bevorteilt: Kontrollen sind oft alles andere als streng.
Die Forderung des sgv in Bezug auf die Agrarpolitik 2014 bis 2017 ist deshalb klar: Die landwirtschaftlichen Wettbewerbsbedingungen müssen jenen angepasst werden, welche für das Gewerbe gelten.
Unterlagen der Medienkonferenz "Gewerbe und Landwirtschaft: Die KMU-Wirtschaft verlangt gleiche Spiesse" vom 7. April 2011:
- Medienmitteilung
- Referat NR Bruno Zuppiger, Präsident sgv
- Referat Hans-Ulrich Bigler, Direktor sgv
- Positionspapier sgv "Gewerbe und Landwirtschaft"
- Medienmappe (enthält die Medienmitteilung, die beiden Referate, das Positionspapier sowie Fallbeispiele zur Illustration der Problematik)
- Detaillierter tabellarischer Vergleich zwischen Landwirtschaft und Gewerbe gruppiert nach rechtlichen Bereichen








