Fakten und Forderungen der Schweizer Wirtschaft zur Energiepolitik
Medienkonferenz vom 17. Mai 2011
Der Schweizerische Gewerbeverband sgv, economiesuisse, Swissmem, SGCI Chemie Pharma Schweiz und die IG Energieintensive Branchen haben an einer gemeinsamen Medienkonferenz ihre Forderungen zur Schweizer Energiepolitik dargelegt. Die Vertreter der Schweizer Wirtschaft warnten eindringlich davor, die zuverlässige, unabhängige und umweltfreundliche Stromversorgung mit übereilten energiepolitischen Entscheidungen aufs Spiel zu setzen. Dazu braucht es vorläufig Kernenergie.
Für die Schweizer Bevölkerung, die Unternehmen, die Sicherheit der Arbeitsplätze und damit den Wohlstand in der Schweiz ist eine zuverlässige und unabhängige Stromversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen zentral und unabdingbar. Die Frage der Stromproduktion steht in immer im Zusammenhang mit der gesamten Umwelt- und Energiepolitik. Daher ist es unerlässlich, dass eine Gesamtenergiestrategie entwickelt wird. Über einen allfälligen Ausstieg aus der Kernenergie darf erst entschieden werden, wenn sichere, zuverlässige, wettbewerbsfähige, auslandsunabhängige und umweltfreundliche Kompensationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Unterlagen der Medienkonferenz "Energiepolitik: Fakten und Forderungen der Schweizer Wirtschaft" vom 17. Mai 2011 (PDF-Dateien):
- Medienmitteilung "Wirtschaft fordert Gesamtenergiestrategie"
- Medienmappe (Enthält die Medienmitteilung, das Grundlagenpapier Umwelt- & Energiepolitik des sgv sowie alle Referate)
- Grundlagenpapier Umwelt- und Energiepolitik Schweizerischer Gewerbeverband sgv
- Referat NR Bruno Zuppiger, Präsident sgv: "Für eine sichere und umweltfreundliche Energiepolitik"
- Referat Gerold Bührer, Präsident economiesuisse: "Position der Wirtschaft zur Stromversorgung"
- Referat Hans Hess, Präsident Swissmem: "Versorgungssicherheit ist für die Industrie zentral"
- Referat Magdalena Martullo-Blocher, VR-Delegierte Ems-Chemie: "Höhere Preise beeinträchtigen den Produktionsstandort Schweiz"
- Referat Frank R. Ruepp, Präsident IG Energieintensive Branchen: "Keine politischen Schnellschüsse"







