themen
Klosters 2014
service

65. Gewerbliche Winterkonferenz:
Erfolgsmodell Schweiz - Chancen und Risiken?

Parkhotel Silvretta Klosters 15. bis 17. Januar 2014

Die 65. Gewerbliche Winterkonferenz fand vom 15. bis zum 17. Januar 2014 in Klosters statt und und wurde am Mittwoch Abend mit der traditionellen gewerblichen Standortbestimmung unseres Präsidenten, Nationalrat Jean François Rime, eröffnet. Anschliessend erfolgte ein Referat von Mauro dell’Ambrogio, Staatsekretär SBFI und eine Keynote von Nationalratspräsident und sgv-Vorstandsmitglied Ruedi Lustenberger.

Das Tagungsthema „Erfolgsmodell Schweiz – Chancen und Risiken?“ setzte sich mit unseren zahlreichen Standortvorteilen in der Bildung, der Finanzpolitik sowie im Arbeitsmarkt auseinander. Zahlreiche prominente Referenten, darunter der Präsident der Finanzdirektorenkonferenz, Regierungsrat Peter Hegglin und Professor Aymo Brunetti von der Universität Bern, ermöglichten spannende Einblicke in die Thematik. Ein Highlight der besonderen Art war schliesslich der exklusive Auftritt von Ottmar Hitzfeld, dem Trainer der Fussball-Nationalmannschaft, der vom Moderator Sascha Ruefer in die Zange genommen wurde.



Viele Persönlichkeiten aus KMU-Wirtschaft und Politik liessen sich diese Gelegenheit zum Networking und anregenden Gedankenaustausch nicht entgehen. Das detaillierte Programm mit den Tagungsthemen und den Networking-Aktivitäten entnehmen Sie den unten aufgelisteten PDF-Dateien.


Dateien (PDF-Format)
:


News

Referate / Präsentationen zum Herunterladen

Fotos



News aus Klosters

Mittwoch, 15. Januar 2014

Die Kräfte der KMU bündeln

„Erfolgsmodell Schweiz: Chancen und Risiken“: Dies das Motto der 65. Gewerblichen Winterkonferenz des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv, die vom 15. bis zum 17. Januar 2014 in Klosters stattfindet. In seinem Eröffnungsreferat fragte Gewerbe­ver­bands­präsident Nationalrat Jean-François Rime, nach der Bedeutung des „Erfolgsmodells Schweiz“.

Wichtige KMU-Plattform
Die Gewerbliche Winterkonferenz sei der geeignete Rahmen, um gemeinsam wichtige Themen des Gewerbes und der KMU-Wirtschaft vertiefter zu betrachten und zu diskutieren, so der Gewerbepräsident. „Klosters ist eine sehr gute Plattform, um sich breit zu vernetzen.“ Und eine solche gewerbliche Vernetzung sei wichtig, „denn im neuen Jahr stehen viele Herausforderungen an, bei denen wir unsere Interessen abstimmen und die Kräfte bündeln müssen“.

Rime nannte dabei die Abstimmung über staatlich diktierte Mindestlöhne, die drohende Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer oder die von linken Kreisen geforderte Aufhebung der Pauschalbesteuerung. Auch die „unsägliche Altersreform 2020“ müsse gemeinsam bekämpft und verhindert werden.

Drei Pfeiler des Erfolgs
Das Erfolgsmodell Schweiz bestehe aus drei Hauptpfeilern: Dem flexiblen Arbeitsmarkt, einer soliden Ausgabenpolitik des Staates und aus der Dualen Berufsbildung. Letztere ist einer der Schwerpunkte in „Klosters 2014“.

Mit dem überaus klaren Zwei-Drittels-Nein zur 1:12 Initiative habe das Schweizer Stimmvolk im vergangenen Jahr der Forderung nach einem staatlichen Lohndiktat eine deutliche Abfuhr erteilt. „Trotz dieser eindrücklichen Schlappe fordern Gewerkschaften und Linke mit der Mindestlohn-Initiative bereits ein neues Lohndiktat durch den Staat.“ Die KMU-Wirtschaft sei auch von dieser Forderung direkt und stark betroffen.

„Die Kampagne gegen die 1:12-Initiative hat bewiesen: Der 1000er Club, das Netzwerk verantwortungsvoller Unternehmerinnen und Unternehmer, wirkt und ist bei Abstimmungen eine entscheidende Stärke der KMU-Wirtschaft. Dafür sind wir dankbar, und dieses Instrument wollen wir auch gegen die staatlich diktierten Mindestlöhne einsetzen.“

Am 1. August: Auf zum Rütli
Als weitere zentrale Säule des Erfolgs der Schweiz – und seit jeher wichtiges Kerngeschäft für den sgv –– bezeichnete der Gewerbepräsident die duale Berufsbildung. Der sgv werde das offizielle „Jahr der Berufsbildung“ 2014 nutzen, um die Vorteile der Berufsbildung herauszustreichen und seinen wichtigen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Als grosser Höhepunkt wird der sgv-Präsident am 1. August eine Rede auf dem Rütli halten.

Auch der „höchste Schweizer“, Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger machte die Berufsbildung zu einem Schwerpunkt seiner Rede in Klosters. „Ich kann mir kein besseres Berufsbildungssystem als das unsere vorstellen“, sagte der ehemalige Schreinermeister aus dem Kanton Luzern, der auch Vorstandsmitglied des sgv ist. Das Schweizer Berufsbildungssystem stehe für jene Werte, die den Kern der Marke «Schweiz» definierten: Pflichtbewusstsein und Disziplin, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sowie eine konsequente Ausrichtung auf Qualität und Kundenbedürfnisse. „Die Praxisnähe der Berufslehre hat einen unersetzlichen Vorteil. Es ist eben nicht nur eine Lehre, sondern es ist für die jungen Menschen eine Lebensschule. Und das Schulhaus dafür sind die KMU, das Herzstück unseres Berufsbildungssystems“.

Lustenberger freute sich, dass die Berufsmeisterschaften „SwissSkills“ (17. bis 21. September) just in die Herbstsession der eidgenössischen Räte fallen. „Sie können sicher sein, ich werde meine Kolleginnen und Kollegen im Nationalrat auffordern, diese einzigartige Plattform zu besuchen.“

Alte Denkmuster durchbrechen
Und schliesslich nahm Mauro dell’Ambrogio, Staatssekretär SBFI, eine bildungs­politische Standortbestimmung vor. Er nannte den Föderalismus, die Dialogkultur, das Bottom-up-Prinzip und die Durchlässigkeit des Berufsbildungssystems als Erfolgsfaktoren, zu denen das Land Sorge tragen müsse. Es gelte, allen Jugendlichen noch besser aufzuzeigen, dass eine Berufsbildung der Königsweg sei, und man müsse das alte Denkmuster durchbrechen, wonach „die Guten“ ins Gymnasium gehen.
Entscheidend für den Erfolg aber sei das Bekenntnis der Betriebe zur Berufsbildung. Deshalb gelte es, deren administrative Belastung tief und die Eigenverantwortung und Autonomie hoch zu halten.

Dateien (PDF)

Nach oben



Fotos Mittwoch, 15. Januar

Jean-François Rime eröffnet die 65. Gewerbliche Winterkonferenz
Staatssekretär Mauro dell'Ambrogio mit seiner bildungspolitischen Standortbestimmung
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler, Frau Regierungsrätin Barbara Janom Steiner und sgv-Präsident Nationalrat Jean-François Rime (von links)










Der Höhepunkt des Abends war die Rede des Nationalratspräsidenten und sgv-Vorstandsmitglieds Ruedi Lustenberger

Nach oben



Donnerstag, 16. Januar 2014

Der erste grosse Themenblock der Gewerblichen Winterkonferenz widmete sich dem sgv-Kernthema Berufsbildung. Dabei wurde die Gleichwertigkeit der verschiedenen Bildungswege, die Verbesserung der Berufswahlvorbereitungen sowie die Förderung der Höheren Berufsbildung ins Zentrum gerückt.

„Unser Handwerk verdient eine Chance!“

Im Jahr der Berufsbildung wurde auch in Klosters die Bildung als Standortvorteil der Schweiz hervor gestrichen. Dabei zeigte Beat Kläy, Direktor der Schweizer Bäcker-Confiseure SBC, anhand seines Verbandes auf, mit welch grossem Engagement sich die einzelnen Branchen für Berufsbildung einsetzen. An den Anfang seines Referates „In Bildung investieren statt Arbeitslosigkeit finanzieren“ stellte er die provokative Frage „Wieso benachteiligt der Staat unsere Branche beim wichtigen Thema Höhere Berufsbildung?“  Die Aus- Weiterbildung gehört beim SBC  der mit der Richemont Fachschule über ein national und  international  bestens vernetztes Bildungs- und Kompetenzzentrum mit über 200`000 Schülertagen verfügt, zur Hauptaufgabe. 

„In der Qualität bilden wir genügend Nachwuchs aus. Jährlich treten rund 1500 Jugendliche eine Lehrstelle in unserer Branche an“, so Kläy. Allerdings  verliessen die gelernten Berufsleute  und potenziellen Kandidaten für eine Weiterbildung tendenziell die Branche frühzeitig, was die Weiterbildungsquote senke.  „Die Weiterbildung wird so teurer und die Kaderleute sowie Unternehmer fehlen uns langfristig“, betont Kläy.

„Höhere Beiträge dämpfen die Lust auf Weiterbildung.“

Dabei spiele auch die finanzielle Situation eine wesentliche Rolle.  Die Änderung in der Bildungsfinanzierung respektive im Vollzug durch die Kantone hätte dazu geführt, dass Finanzierungslücken entstanden seien. Die berufsorientierten Bildungsbeiträge an die Trägerverbände respektive ans das  nationale Ausbildungszentrum seinen massiv gesunken. „Der Verlust entspricht 75 Prozent der bisher zugesprochenen Beiträge.  Dies brachte uns in arge Schwierigkeiten, weshalb wird die Mitgliederbeiträge zugunsten der Aus- und Weiterbildung um rund 85 Prozent erhöhen mussten“, sagte Kläy und ergänzte: „Höhere Preise für die Kurse  haben höhere Beiträge für die Unternehmen und somit einem Attraktivitätsverlust in unserer Brache für die Aus- und Weiterbildung zur Folge.“

Gleichwertigkeit der Systeme
Anhand dieses Beispiels aus dem Verbandsalltag schlug Kläy den Bogen zur Politik. Für den SBC steht die Erhaltung des dualen Berufbildungssystems mit den Weiterbildungsmöglichkeiten in der praxisorientierten Höheren Berufsbildung und den Fachhochschulen. „Besonders am Herzen liegt uns dabei die Gleichbehandlung von akademischer und  berufsbildungsbezogener Bildung. Hier muss endlich gehandelt werden“, unterstrich Kläy. Beim Übergang von der Volksschule in die berufliche Grundausbildung kämpft der SBC zusammen mit dem sgv für messbare Bildungsstandards sowie für die Minimierung von Lehrabbrüchen durch die Verbesserung der Berufswahlvorbereitung. „Auch die negative Entwicklung in der Höheren Berufsbildung sowie der beruflichen Weiterbildung muss dringend gestoppt werden“, forderte Kläy.

„Die Absicht, Höhere Fachprüfungen (HF) auf der einen Seite und Berufs- und höhere Fachprüfung (BP/HFP) auf der anderen Seite unterschiedlich zu behandeln und insbesondere die Vorbereitungskurse zu diesen Prüfungen sowie die berufliche Weiterbildung nicht mehr zu subventionieren, kann auf keinen Fall akzeptiert werden.“ Als wichtigste Weiterbildungsmöglichkeit für KMU sei die Höhere Berufsbildung und die berufliche Weiterbildung als Ganzes zu fördern und im Bildungsgesetz besser zu positionieren.

Schweizer Arbeitsmarkt ist Weltklasse
Professor Dr. Aymo Brunetti stellte die Berufsbildung als einen Trumpf der Schweiz im internationalen Standortwettbewerb in einen globalen Kontext. Der Schweizer Arbeitsmarkt sei Weltklasse und führe zusammen mit attraktiven Rahmenbedingungen zu einer widerstandsfähigen Schweizer Wirtschaft.  „Die Schweiz steht heute makroökonomisch gut da. Solide Staatsfinanzen, eine tiefe Arbeitslosigkeit, eine stabilisierende Zuwanderung  sowie günstige Exportstrukturen führen dazu, dass unser Land im internationalen Vergleich eine Position an der Spitze einnimmt“, betonte Brunetti.

Bezüglich Arbeitsmarkt hätte sich die Schweiz im internationalen Vergleich mit einer ausserordentlich hohen Erwerbsbeteiligung eine optimale Ausgangslage geschaffen.  „Wir verfügen über eine Erwerbstätigkeitsquote von 80 Prozent während unsere Nachbarländer Frankreich und Deutschland 60 respektive 70 Prozent aufweisen“, so Brunetti. Ein nicht überregulierter  Arbeitsmarkt mit einem nicht sehr restriktiven Kündigungsschutz, dezentralisierten Lohnverhandlungen, kombiniert mit wenig verzerrender sozialer Sicherheit  sowie  unserem praxisnahen, dualen Berufsbildungssystem mit starken Universitäten und Fachhochschulen stärkten unseren Arbeitsmarkt weiter und führten mit weiteren Standortvorteilen zu einem Spitzenplatz in der Wettbewerbsfähigkeit.

„Der Mindestlohn gefährdet unseren flexiblen Arbeitsmarkt.“

Allerdings warnte Brunetti auf den Lorbeeren auszuruhen. „Wir dürfen jetzt nicht aufgrund unserer günstigen Wirtschaftslage selbstzufrieden zurücklehnen. Die Zukunft bringt noch einige Klippen, welche wir clever umschiffen müssen.“ Als grosse Gefahren des Erfolgsmodells Schweiz bezeichnete er die Initiativen zur Arbeitsmarktregulierung wie die Mindestlohninitiative, Zuwanderungsinitiative sowie die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. „Damit gefährden wir den einmaligen Standortvorteil des flexiblen Schweizer Arbeitsmarktes“.

Als besonders gefährlich stufte er die Mindestlohninitiative ein: „Die Mindestlöhne wie sich beispielsweise in den USA und in Deutschland festgelegt wurden, können keineswegs mit unserem Vorhaben verglichen werden. Im internationalen Vergleich wären wir das Land mit dem höchsten Mindestlohn, was zum Teil auf unsere Kaufkraft zurückzuführen ist.“ Die hervorragende Position der Schweiz müsse mit dauernd wirtschaftspolitischen Reformen immer wieder von Neuem gewonnen werden, was in der stabilitätsorientierten Schweiz ein nicht leichter Prozess sei. Doch man dürfe nicht vergessen, dass dank Reformen der letzten beiden Jahrzehnten die Schweiz heute gut dastände“, zieht Brunetti abschliessend sein Fazit.

Flaggschiff der Weiterbildung im Gewerbe
Hans Peter Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Schweizerischen Institutes für Unternehmerschulung SIU, stellte in seinem Referat die moderne Meisterprüfung in den Fokus.  Sie sei die Grundlage eines erfolgreichen  KMU- Unternehmertums und die Krönung einer gewerblichen Ausbildung. Er skizzierte kurz  die Ausbildungswege bis zur Meisterprüfung. Dabei verwies er auf den Lehrgang „Fachleute Unternehmensführung KMU“, mit eidg. Fachausweis. Darin würden alle notwendigen Kompetenzen vermittelt,  um ein Kleinunternehmen alleinverantwortlich erfolgreich zu leiten oder in einem Mittelbetrieb Teilbereiche zu führen. „Sämtliche relevanten Kompetenzen in Unternehmensführung, Strategie, Personalführung und -entwicklung, Marketing, Finanzführung und Rechnungswesen, Organisation und Recht werden in diesem zweisemestrigen Lehrgang behandelt und vernetzt“, so Baumgartner.  Der Eidg. Fachausweis bestätige die erworbenen Kompetenzen und werde von vielen Berufsverbänden als obligatorischer Teil der Meisterprüfung gefordert.


Stärkung der Höheren Berufsbildung
Ein krönender Schlusspunkt der Debatte rund um die Berufsbildung war die Podiumsdiskussion unter dem provokativen Titel „Ist die Duale Berufsbildung ein Auslaufmodell? Für alle Teilnehmenden - Mauro dell`Ambrogio, Staatssekretär des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler, Hans Ambühl von der Schweizerischen Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren EDK, Eva Desarzens-Wunderlin von der Schweizerischen Konferenz der Höheren Fachschulen und Gisela Meyer Stüssi, Vizepräsidentin des Gymnasiallehrer-Verbandes - war unbestritten, dass die duale Bildung eine grosse Stärke der Schweiz ist, die weiterhin gehegt und gepflegt werden muss.  Dabei muss insbesondere das Augenmerk auf die  Stärkung Höhen Berufsbildung sowie die  finanzielle Gleichbehandlung der beruflichen und akademischen Bildung gelegt werden. Dazu Bigler: „Es ist Zeit, dass die Gleichwertigkeit politisch umgesetzt wird.

Diskutiert wurde ferner  zum “Kulturkampf zwischen Berufslehre und Gymnasium“. Dell `Ambrogio dazu: „Es darf keinen staatlichen Zwang geben bezüglich der Wal der Ausbildungswege.  Für viele Eltern ist dies eine Prestigefrage, wir müssen da Überzeugungsarbeit leisten.“ Auch Desarzens Wuderlin ist der Meinung, dass die beiden Systeme nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen: „Die Höhere Berufsbildung muss auf kantonaler Ebne gestärkt werden.“ Ambühl hingegen beobachtet, „dass eine Berufslehre bei vielen Jugendlichen das Selbstbewusstsein fördert und ihnen so früh Verantwortung übertragen wird, was zu grosser Motivation der jungen Berufsleute führt, wiederum eine Stärke der Berufslehre“. Für Meier Stüssi ist klar, „dass die jungen Leute darin bestärkt werden sollten, ihren Weg zu gehen, ganz ihren Fähigkeiten gemäss.“  Angesprochen wurde auch der Lehrplan 21. Hier herrschte der einstimmige Tenor, man müsse aufhören, die Inhalte der Schule zu extrem zu politisieren. Ebenso war man sich mehrheitlich einig, dass die Jugendlichen frühzeitig und vertieft  beim Übergang der Volksschule auf ihren künftigen beruflichen Werdegang vorbereitet werden müssen.

Nach oben


Vorteile nicht aufs Spiel setzen

Zu Chancen und Risiken für den Finanzplatz Schweiz äusserte sich in Klosters der Zuger CVP-Regierungsrat Peter Hegglin aus erster Hand. Der Präsident der Finanzdirektorenkonferenz (FDK) sagte, die Schweiz befinde sich international betrachtet in einer beneidenswerten Ausgangslage. Mit Blick auf die Kantonsfinanzen aber verdüstere sich das Bild zusehends. Die Neuordnung der Spital- und Pflegefinanzierung, die Folgen der Demografie und die Sozialversicherungen belasteten die Kantone laufend mehr. Es könne keine Rede sein von einer „ruinösen Tiefsteuerpolitik“, viel  eher müsste man von einer „ruinösen Hochausgabenpolitik“ sprechen.

Wirtschaftsstandort stärken…
Mit der Unternehmenssteuerreform III solle der Wirtschaftsstandort Schweiz gestärkt werden und international attraktiv bleiben, so Hegglin weiter. Die USR III müsse die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz ebenso wie die internationale Akzeptanz der Unternehmensbesteuerung stärken und gleichzeitig die Steuerpotenz der Unternehmen gewährleisten. Besonders anspruchsvoll sei dabei die Handhabung der finanzpolitischen Auswirkungen der Reform auf die Gewinnsteuereinnahmen der Kantone und ihre Finanzausgleichtransfers.

…oder ihn schwächen?
Besorgt zeigte sich der FDK-Präsident ob der „ungesunden Zentralisierungstendenz“ durch steuerpolitische Volksbegehren, namentlich durch die drohende Einführung einer Erbschaftssteuer auf Bundesebene und die angestrebte Abschaffung der Pauschalbesteuerung.

Die Erbschaftssteuerinitiative führe zu verfassungsrechtlichen Problemen und Rechtsungleichheiten, werfe Familienangehörige und Dritte unterschiedslos in einen Topf, habe rechtsstaatlich und administrativ haarsträubende Auswirkungen und mindere die Attraktivität der Schweiz. Und: „Die grundsätzlichen Herausforderungen der AHV werden durch einen Beitrag aus einer Bundeserbschaftssteuer nicht gelöst.“

In erster Linie aber stelle die Initiative einen fundamentalen Eingriff in die Steuerhoheit der Kantone dar. Insgesamt habe die in manchen Kantonen und Gemeinden heute schon bestehende Steuer diesen im Jahr 2011 rund 862 Millionen Franken eingebracht. Die kantonalen Erbschaftssteuern seien ein Beispiel für den funktionierenden Schweizer Föderalismus. „Es braucht schlicht und einfach keine nationale Erbschaftssteuer!“, zeigte sich Hegglin überzeugt.

Bundesdiktat unnötig
Über eine allfällige Abschaffung der Pauschalbesteuerung müssten die Stimmberechtigten in den Kantonen alleine entscheiden, so Hegglin weiter. „Ein plattmachendes Diktat aus Bern ist unnötig.“ Der Fiskus verteile mit der Aufwandbesteuerung weder Geschenke noch handle es sich dabei um eine Mauschelei der Steuerbehörden. „Die Besteuerung nach dem Aufwand wird anhand eines klaren und transparenten Vorgehens berechnet und hat in der Schweiz eine lange Tradition.“

Ende 2012 zählte die FDK  in der Schweiz 5'634 Aufwandbesteuerte. Diese kamen für einen Steuerertrag von 695 Millionen Franken auf. Eine Aufhebung der Aufwandbesteuerung hätte negative volkswirtschaftliche Auswirkungen und würde Berg- und Tourismusregionen ungleich stärker treffen, machte Hegglin klar. Noch bedeutender als die Steuereinnahmen seien jedoch die Beschäftigungswirkungen, die in diesen Regionen von der Aufwandbesteuerung ausgehen: „Schätzungen zufolge schafft sie Tausende, ja Zehntausende von Arbeitsplätzen. Es gilt, auch und gerade in diesen Regionen den Standort Schweiz attraktiv zu halten.“

Sowohl die Einführung einer Bundeserbschaftssteuer als auch die Abschaffung der Besteuerung nach dem Aufwand setzten wichtige Standortvorteile der Schweiz ohne Not aufs Spiel, stellte Hegglin klar.

Woran Banken kranken
Seine (banken-)unabhängige Sicht auf den Finanzplatz Schweiz präsentierte in Klosters Alexander Rabian, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Selbstregulierungsorganisation des Verbands Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV) unter dem Titel „Woran Banken kranken“. Der Branchenverband der unabhängigen Vermögensverwalter (uVV) zählt rund 1000 Aktivmitglieder und ca. 100 Passivmitglieder, mehrheitlich aus dem Bankensektor. Seit 1992 gehörten die uVV zu den Wachstumsleadern der Finanzdienstleister, die 2012 einen Anteil von elf Prozent an der Gesamtwertschöpfung des Finanzsektors ausgemacht hätten.
Rabian ortete eine regelrechte Regulierungsflut im Finanzsektor.

Regulierung dürfe aber nicht zum Selbstzweck verkommen; zu hohe Regulierungskosten schadeten dem Wirtschaftsstandort Schweiz ganz umfassend. Regulierungen schafften Wettbewerbsvorteile für grössere Anbieter, während die Innovationskraft zu einem erheblichen Teil von den kleinen Marktteilnehmern komme. „Der Finanzplatz Schweiz braucht eine gesunde Durchmischung von Anbietern unterschiedlicher Grössen und Ausrichtungen“, sagte Rabian. Und er warnte vor einer „blinden und vorauseilenden Übernahme von angeblichen internationalen Standards“. Dies sei weder sinnvoll noch notwendig, und es bestehe für die Schweiz „kein Grund, immer der Erste zu sein, der umsetzt“.

Neidinitiativen bedrohen Wohlstand
Unter dem Titel „Angriff auf das Erfolgsmodell Schweiz“ diskutierten unter der Leitung von Handelszeitungs-Chefredaktor Stefan Barmettler die Nationalratsmitglieder Jean-François Rime (Präsident sgv), Petra Gössi (FDP), Corrado Pardini (SP), Gerhard Pfister (CVP), und Louis Schelbert (Grüne).

Bei der Masseneinwanderungsinitiative waren sich alle Teilnehmer – ausser Rime, der sich als sgv-Präsident aus der Diskussion raushält – in ihrer Ablehnung einig. Für Pardini ist auch die Zuwanderung Teil des Erfolgsmodells Schweiz, und für Schelbert beschneidet die Initiative nicht nur die Freiheit der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sondern sie würde - durch die Rückkehr zu Kontingenten - auch zu mehr Bürokratie führen.

Zur Erbschaftssteuer-Initiative machte Pfister klar: „Wir wissen heute kaum mehr, warum es uns gut geht. Doch wenn wir so weitermachen, so werden wir in zehn Jahren ganz genau wissen, warum es uns nicht mehr gut geht.“ Applaus erntete der Zuger für seine Bemerkung: „Wenn solcher Unsinn nicht mehr gebodigt werden sollte, so wäre dies die Schuld der Bürgerlichen.“ Die Initiative sei u.a. deswegen brandgefährlich, weil sie durch die Rückwirkung die Rechtssicherheit in der Schweiz ganz direkt untergrabe.
Gössi stellte die Erbschaftssteuer in eine Reihe mit anderen „Neidinitiativen“ wie die 1:12-, die Mindestlohn- und die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

sgv-Präsident Rime schliesslich machte mit aller Vehemenz klar, dass eine nationale Erbschaftssteuer nicht bloss zu einer Doppel-, sondern gleich zu einer Dreifachbesteuerung führen würde. Die zu besteuernden Werte seien nämlich bereits als Einkommen wie auch als Vermögen besteuert worden. „Die Initiative bedroht viele KMU in ihrer schieren Existenz“, brachte Rime die Sache auf den Punkt.

Nach oben



Fotos Donnerstag, 16. Januar

Beat Kläy, Direktor Schweizer Bäcker-Confiseure, referierte zum Thema "In Bildung investieren statt Arbeitslosigkeit finanzieren"
"Die Schweiz im globalen Standortwettbewerb: Welche Trümpfe haben wir in der Hand?" - Zu diesem Thema präsentierte Professor Aymo Brunetti von der Uni Bern seine Überlegungen
Die anschiessend Podiumsdiskussion setzte sich mit der Frage "Ist die duale Berufslehre ein Auslaufmodell?" auseinander
Hans-Peter Baumgartner, GL-Vorsitzender Schweiz. Institut für Unternehmerschulung bei seiner Präsentation "Wieviel Betriebswirtschaftslehre gehört in eine moderne Meisterprüfung?"
Das Rahmenprogramm über Mittag sah den Besuch der Möbelschreinerei Kaspar Flütsch vor





Für das leibliche Wohl war am anschliessenden Mittagessen gut gesorgt ...

Regierungsrat Peter Hegglin, Präsident der Eidg. Finanzdirektorenkonferenz, beleuchte die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz unter dem Aspekt der finanzpolitischen Rahmenbedingungen
"Woran Banken kranken - Finanzplatz Schweiz quo vadis?" war das Thema der Präsentation von Alexander Rabian, Vorsitzender der GL SRO Verband Schweizerischer Vermögensverwalter VSV
Äusserst angeregt diskutierte danach das Podium mit den Nationaräten Conrado Pardini, Gerhard Pfister, Jean-François Rime, Louis Schelbert und Nationalrätin Petra Gössi zum Thema "Angriff auf das Erfolgsmodell Schweiz?"

Nach oben



Freitag, 17. Januar 2014

Die Folgen wären unabsehbar

Rudolf Strahm, Bildungsexperte und sgz-Kolumnist und Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft seco sorgten mit ihren Referaten an der 65. Gewerblichen Winterkonferenz in Klosters für anregende Inputs.

Der ehemalige Preisüberwacher Strahm lotete das Spannungsfeld von Fachkräftemangel und Masseneinwanderung aus und stellte gleich zu Beginn klar: „Jährlich einmal die Stadt St. Gallen oder zweimal die Stadt Biel: Die Zuwanderung stellt uns alle vor ein Dilemma, egal wie wir am 9. Februar abstimmen werden.“ Der Bundesrat habe sich im Jahr 2000 „massiv verrannt“, als er seine Annahmen zur künftigen Zuwanderung publiziert habe, und die Regierung habe durch ihre grobe Unterschätzung der Entwicklung stark an Glaubwürdigkeit eingebüsst.

Strahm zog eine durchzogene Bilanz der  Personenfreizügigkeit (PFZ): Gewinner oder Verlierer seien – je nach Branche und Region – die Unternehmen. Vor allem die hochproduktiven Branchen erfreuten sich durch den Zuzug hochqualifizierter Fachkräfte eines Produktionsgewinns, strukturschwache Branchen wie etwa die Landwirtschaft dagegen würden durch die Tieflohn-Zuwanderer in ihrer Schwäche geradezu zementiert.

Bildungsferne Zuwanderer
Rund die Hälfte der Zuwanderer verfügen laut Strahm über eine hohe Qualifikation, rund ein Drittel stamme aus bildungsfernen Schichten. Satte 55 der Portugiesen – 2013 wanderten rund 18‘000 aus dem Südwesten der EU in die Schweiz ein – kämen ohne nachobligatorische Ausbildung hierher. Strahm plädierte vor diesem Hintergrund für eine Pflicht zum Spracherwerb für alle Migranten in der Schweiz, also auch für EU-Bürger.

Strahm forderte zudem ein verbessertes Monitoring zur Abstützung der PFZ. Dazu gehöre die Überprüfung des Bildungsstands resp. der Qualifikationen der Einwanderer ebenso wie eine Abschätzung der Folgen der Zuwanderung auf das Sozialsystem oder die Schullandschaft. Für den Fall einer Annahme der Masseneinwanderungsinitiative forderte Strahm materielle Nachverhandlungen der PFZ und namentlich eine dauerhafte Ventilklausel, wie sie Liechtenstein und Norwegen bereits kennen.

Der oft beklagte Fachkräftemangel in der Schweiz sei hausgemacht, so Strahm weiter. Es würden massiv zu viele Geistes- und Sozialwissenschafter, aber zu wenig Natur- und technische Wissenschafter sowie Mediziner und Pflegefachleute ausgebildet. Zur Verdeutlichung: 2300 Arbeitslose mit Doktortitel waren 2012 bei den Arbeitsvermittlungsämtern RAV gemeldet… Vor diesem Hintergrund forderte Strahm eine vermehrte Steuerung der Universitäten, denn die hätten schlicht „eine andere Wahrnehmung“ als die Menschen ausserhalb des Elfenbeinturms.

Zum Fachkräftemangel trage auch die Tatsache bei, dass die Höhere Berufsbildung zu den verkanntesten Bereichen der Bildung gehöre. Diese habe sich nämlich – mehr noch als die Hochschulen – als wichtigster Motor für die Verbreitung neuer Technologien in der KMU-Wirtschaft erwiesen.

Hände weg vom Mindestlohn
Boris Zürcher vom SECO zeigte auf, wie sich die Finanzkrise auf den Schweizer Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Wurden zwischen 2003 und 2008 gegen 350‘000 neue Stellen geschaffen, so halbierte sich der Zuwachs zwischen 2008 und 2013 auf knapp 180‘000. Und dennoch habe sich die Beschäftigungslage „unwahrscheinlich gut“ entwickelt, lag doch die Arbeitslosigkeit Ende 2013 bei bloss noch drei Prozent. Dies zeige sich ganz direkt auch beim Sorgenbarometer von Herr und Frau Schweizer, bei denen die Besorgnis um den eigenen Arbeitsplatz noch nie so tief gewesen sein wie heute. Dass der Arbeitsmarkt Schweiz derart gut funktioniere, sein „ein kleines Kunststück“, auch wenn die Produktivität der hiesigen Wirtschaft in den letzten sechs Jahren gelitten habe. Voraussetzung für dieses Jobwunder sei die Flexibilität des Arbeitsmarkts Schweiz, so Zürcher. „Die Mindestlohninitiative, über die wir am 18. Mai abstimmen werden, würde diese Flexibilität stark einschränken.“

Wichtige Diskussion
Unter Leitung eines gut gelaunten „Weltwoche“-Chefs Roger Köppel diskutierten die  Nationalräte Luzi Stamm und Thomas Aeschi (beide SVP) und Daniel Vischer (Grüne) sowie alt Nationalrat und Baumeisterpräsident Werner Messmer und der SGB-Chefökonom Daniel Lampart. sgv-Vorstandsmitglied Messmer bezeichnete auf dem lebhaften Podium die am 9. Februar zur Abstimmung kommende Masseneinwanderungs- als „Katastrophen-Initiative“, weil sie die Entwicklung der Schweiz seit der Einführung der PFZ mit der Schaffung von 600‘000 neuen Jobs ignoriere, die Einwanderung von Arbeitsuchenden und Asylsuchenden vermische und weil völlig unklar sei, wer künftig die Quoren für die Zuwanderung bestimme und welche Branchen allenfalls hinten anstehen müssten. Dennoch meinte Messmer: „Die Diskussion über die Folgen des Wirtschaftswachstums ist wichtig.“

Moderator Köppel beendete das Podiumsgespräch mit einem Vergleich: „Die sgv-Winterkonferenz in Klosters  ist punkto intellektuelle Flughöhe dem WEF in Davos zumindest ebenbürtig, in Sachen Warmluftausstoss jedoch liegt das WEF klar vorne.“

Nach oben


Sportlicher Endspurt auf der Madrisa mit Ottmar Hitzfeld

Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der erfolgreichen 65. Gewerblichen Winterkonferenz wurden auf der Madrisa,demHausberg von Klosters, von einem ganz speziellen Gast begrüsst:  Ottmar Hitzfeld, (Noch)-Trainer der Fussball-Nationalmannschaft, setzte als krönenden Abschluss das Erfolgsmodell Schweiz in einen etwas ungewöhnlichen Kontext.  Er wurde dabei vom SF-Moderator Sascha Ruefer in die Zange genommen.  Der erfolgreichste und beliebteste Fussballtrainer, der übrigens am 12. Januar seinen 65. Geburtstag feierte, erzählte Müsterchen und Anekdoten aus seinem Leben als Fussballspieler und Trainer.  Dabei streifte er Stationen wie den Einstieg als Fussballer beim FC Basel, den harten Anfang als Trainer beim Sportclub Zug, seine Burn-out-Phase und den schweren Abschied vom FC Bayern. Angesprochen wurde auch die aktuelle intensive Vorbereitungsphase für die WM in Brasilien in diesem Sommer. Es sei für ihn ein Privileg, die Schweizer Nationalmannschaft an die WM zu begleiten. „Für mich ist die Planung der WM und die WM selbst ein spannendes Erlebnis und gleichzeitig der krönende Abschluss meiner Karriere“, so Hitzfeld, der gut mit dem grossen Erwartungsdruck umgehen kann.

Parallelen in Sport und Wirtschaft
Mit seiner Lebendigkeit und Authentizität verstand es der ehemalige UEFA-Trainer des Jahres meisterlich, sein Publikum aus Gewerbe und Wirtschaft zu begeistern. Dabei schlug er geschickt und charmant den Bogen vom Sport zur Wirtschaft: „Ich habe meine Spieler gegen Aussen immer geschützt und bin für sie eingestanden. Intern habe ich aber Klartext gesprochen“, betonte Hitzfeld und ergänzte: „Es ist wichtig, dass man alle Spieler gleich und respektvoll behandelt.“  Diese Regel gelte nicht nur für den Sport, sondern auch für die Wirtschaft, die Betriebe und ihre Mitarbeiter, setzte sgv-Präsident Jean-François Rime den Schlusspunkt der diesjährigen Gewerblichen Winterkonferenz.

Nach oben


Fotos Freitag, 17. Januar

Rudolf Strahm eröffnete den Freitag Vormittag mit dem Referat "Im Spannungsfeld Fachkräftemangel und Masseneinwanderung"
"Flexibler Arbeitsmarkt auf dem Prüfstand" lautete die Präsentation von Boris Zürcher vom seco

Roger Köppel von der Weltwoche moderierte die Podiumsdiskussion zum Thema "Kampf gegen Masseneinwanderung: Spiel mit dem Feuer?"



Abgeschlossen wurde die Winterkonferenz mit einer Fahrt auf die Madrisa
Dort wartete ein sportlicher Leckerbissen auf die Teilnehmenden der Winterkonferenz
Ottmar Hitzfeld, der aktuelle Fussballtrainer der Fussballnationalmannschaft, stellte sich im Interview den Fragen von Sascha Ruefer, Sportmoderator von SRF


Dabei gewährte er spannende Einblicke in seine lange und äusserst erfolgreiche Karriere als Fussballtrainer


Nach dem Interview durfte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Winterkonferenz eine von Ottmar Hitzfeld signierte Biografie mitnehmen
Sascha Ruefer, Sportmoderator von SRF, Nationalrat Jean-François Rime, Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv, und Ottmar Hitzfeld, aktueller Trainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft beim Apéro (von links)


Referate / Präsentationen


Mittwoch, 15. Januar 2014

Donnerstag, 16. Januar 2014

  • In Bildung investieren statt Arbeitslosigkeit finanzieren von Beat Kläy, Direktor Schweizer Bäcker-Confiseure SBC (Powerpoint / PDF)
  • "Die Schweiz im globalen Standortwettbewerb: Welche Trümpfe haben wir in der Hand?" von Prof. Aymo Brunetti, Universität Bern (Powerpoint / PDF)
  • Wieviel Betriebswirtschaft gehört in eine moderne Meisterprüfung? von Hans Peter Baumgartner, Vorsitzender GL Schweiz. Institut für Unternehmerschulung SIU (Powerpoint / PDF)
  • Finanzpolitische Rahmenbedingungen: Chancen und Gefahren von Regierungsrat Peter Hegglin, Präsident Eidg. Finanzdirektorenkonferenz, Zug (Referat, PDF-Datei)
  • Woran Banken kranken – Finanzplatz Schweiz quo vadis? von Alexander Rabian; Vorsitzender der GL SRO des Verbands Schweiz. Vermögensverwalter VSV (Powerpoint / PDF)

Freitag, 17. Januar 2014

  • Im Spannungsfeld von Fachkräftemangel und Masseneinwanderung von Rudolf Strahm, Kolumnist und ehem. Preisüberwacher (Powerpoint / PDF)
  • Flexibler Arbeitsmarkt auf dem Prüfstand von Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit, seco (Powerpoint / PDF)

Nach oben


 

Suche


Mitglieder Login

Kennwort vergessen?


Unterstütze den sgv mit einem Like auf Facebook!




helpy - Expertenwissen für KMU





 





Unsere Partner

Direktlinks