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Impressionen vom Freitag

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Berufsbildung.
Kathrin Hoeckel, OECD Directorate for Education, zeigte den Blick von aussen auf das Schweizer Berufsbildungssystem.
Dabei gab es viel Lob für das Erreichte, aber auch Denkanstösse, wie man sich weiter verbessern kann.
Prof. Dr. habil. Walther Ch. Zimmerli nahm pointiert Stellung zum Schweizerischen Berufsbildungssystem und zeigte auf, wieso Stillstand Rückschritt gleich kommt.
Bezug nehmend auf das Weissbuch "Zukunft Bildung Schweiz" korrigierte er, dass er das Schweizer Berufsbildungssystem keinesfalls für ein Auslaufmodell halte.
Vielmehr sei es im internationalen Vergleich einer der erfolgreichsten Bildungssysteme. Aber wenn man an der Spitze sei, dann könne es nur abwärts gehen, wenn man sich nicht weiterentwickelt.
Anschliessend stellte Christine Davatz-Höchner den Berufsbildungsbericht sgv und die daraus abgeleiteten politischen Forderungen vor.
Im aktuellen Jahr ginge es primär darum, die höhere Berufsbildung zu stärken.
Der sgv verlangt 500 Mio. CHF mehr für diesen Bereich, damit das verfassungsunkonforme Missverhältnis zwischen der finanziellen Förderung von Hochschulen gegenüber der Berufsbildung zumindest etwas korrigiert wird.
Hanspeter Trütsch, Bundeshausredaktor SRF, leitete das hochkarätige Diskussionspanel "Höhere Berufsbildung in Frage gestellt?"
Alt-Nationalrat Rudolf Strahm, Dr. Gerhard Schwarz, Direktor von Avenir Suisse, Martin Stalder, Ressortleiter Höhere Berufsbildung Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, Prof. Dr. habil. Walther Ch. Zimmerli, Universität Stellenbosch, und NR Bruno Zuppiger, Präsident sgv, diskutierten engagiert über die Zukunft der Berufsbildung.
Rudolf Strahm, ehemaliger Preisüberwacher, stellte fest, dass die markante Bevorteilung der akademischen Bildung bei der Verteilung finanzieller Fördermittel gegenüber der Berufsbildung ungerecht ist.
Mit viel Überzeugung und Engagement wurden die eigenen Standpunkte in die Diskussion eingebracht.
Wobei alle Diskussionsteilnehmer einer Meinung waren: Das Schweizer Berufsbildungssystem ist ein Erfolgsmodell, welches gegenüber der akademischen Bildung nicht benachteiligt werden darf.
Martin Stalder, Ressortleiter Höhere Berufsbildung im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie


NR Bruno Zuppiger warnte eindringlich davor, die Berufsbildung zu vernachlässigen. Das Schweizer Berufsbildungssystem habe massgeblich zum Wohlstand in der Schweiz und zur im internationalen Vergleich tiefen Jugendarbeitslosigkeit beigetragen.
Dr. Gerhard Schwarz, Direktor Avenir Suisse
Einmarsch des Schweizerteams, welches an den Berufsweltmeisterschaften 2011 in London, 36 Berufen teilnehmen wird

Rico Cioccarelli in seiner Funktion als Technischer Delegierter der Schweiz bei den WorldSkills berichtete kurz über die Vorbereitungsarbeiten für London 2011
Christoph Erb, Direktor der Berner KMU und OK-Präsident der ersten nationalen Schweizer Meisterschaften, welche im September 2014 in Bern durchgeführt werden, munterte die Verbandspräsidentinnen und -präsidenten auf, an diesem Grossereignis mit ihren Berufen ebenfalls Schweizermeisterschaften durchzuführen
Das kleine, sehr erfolgreiche Schweizer Team der Euroskills 2010 in Lissabon posiert mit Bundesrat Ueli Maurer und dem Präsidenten des sgv, NR Bruno Zuppiger
Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher VBS, setzte den Schlusspunkt der 62. Gewerblichen Winterkonferenz.
Er referierte über das Thema "Sicherheit als Standortvorteil der Schweizer Wirtschaft".
NR Bruno Zuppiger, Präsident des sgv, hielt die Schlussrede und dankte allen teilnehmenden Personen vor, auf und hinter der Bühne.
Speziell verdankte er Silvia Gleyvod, welche die Gewerbliche Winterkonferenz dieses Jahr für den sgv zum 25. und letzten Mal betreut hat. Sie war stets der ruhende Pol, welcher alles Notwendige organisieren konnte.
Danach ging es zum Apéro und dem geselligen Teil des Abends.


 

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