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Gegen den schädlichen Mindestlohn
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Mindestlohn schadet der Wirtschaft und vernichtet Arbeitsplätze

Ein staatlich diktierter Mindestlohn greift die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft an. Kleine und mittlere Betriebe wären aufgrund der hohen Lohnkosten in ihrer Existenz bedroht und müssten Stellen abbauen. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde insbesondere Berufseinsteiger, Frauen und Leute mit tiefem Einkommen schädigen. Weil die Initiative schweizweit den gleich hohen Mindestlohn fordert, wäre der Schaden in ländlichen Regionen und Berggebieten am grössten.

Die Mindestlohn-Initiative will einen staatlich diktierten Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde einführen. Im internationalen Vergleich wäre dies weitaus der höchste gesetzliche Mindestlohn. Ein solcher Mindestlohn würde der Schweizer Wirtschaft und den Arbeitnehmenden massiv schaden. „Viele kleine und mittlere Unternehmen könnten so hohe Löhne schlicht nicht zahlen und müssten schliessen, sollten sie die steigenden Lohnkosten nicht mit Stellenabbau oder Rationalisierungen auffangen können“, so Jean-François Rime, Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv.



„Mit der Mindestlohn-Initiative setzen wir uns im internationalen Wettbewerb selbst schachmatt“, sagte Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeit­geber­verbandes. „Zudem höhlt ein gesetzlicher Mindestlohn die bewährte Sozial­partner­schaft aus“, so Vogt. Auch grössere exportorientierte Unternehmen, die wegen der hohen Schweizer Löhne schon heute einem starken internationalen Wett­be­werbs­druck ausgesetzt sind, würden mit dem geforderten Mindestlohn einen richtigen Kostenschock erfahren, erklärte Alain Guttmann, Präsident der Bobst Group S.A. in Lausanne. Die Lohnkosten würden derart in die Höhe schnellen, dass die Schweizer Exportwirtschaft international nicht mehr gleich mithalten könnte. Der Verlust von Arbeitsplätzen wäre die Folge.


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